
IQNA: Al‑Monitor berichtete, dass Al‑Chalifa bekannt gab, dass Trauerfeiern für Ajatollah Seyed Ali Khamenei, das Märtyrer‑Oberhaupt Irans, bei den diesjährigen Aschura‑Zeremonien verboten ist. (Quelle: Bahrain‑Studienzentrum)
Zuvor hatte ein hochrangiger Beamter der Jaʿfari‑Stiftungsbehörde Bahrains erklärt: Das Innenministerium Bahrains versandt Mitteilungen mit strengen und einschränkenden Auflagen für die Abhaltung der Trauerzeremonien des Monats Muharram, insbesondere für Aschura des Jahres 2026; Auflagen, die aus Sicht der Kritiker eine Verschärfung der restriktiven Politik gegenüber den Religionsfreiheiten in diesem Land darstellen.
Auf Grundlage der übermittelten Richtlinien betonten die Sicherheitsbehörden ein entschiedenes Vorgehen gegen jegliche Verstöße und verhängten weitreichende Beschränkungen für Prediger, Verantwortliche der Hussainiyas und Organisatoren der Zeremonien. Diese Beschränkungen umfassen das Verbot, politische oder rechtliche Themen anzusprechen, sowie Begrenzung der Inhalte der Reden auf die von Al‑Chalifa festgelegten Rahmenbedingungen.
Außerdem verbaten die bahrainischen Behörden die Verwendung bestimmter Parolen und Transparente, die aus Sicht der Regierung als „unkonventionell“ gelten; ein allgemeiner Begriff der verwendet werden kann, um jeglichen Ausdruck von Solidarität mit regionalen Anliegen oder Kritik an der Innenpolitik der Regierung zu verhindern.
Zudem erklärte das Innenministerium Bahrains mit dem Erlass einer neuen Entscheidung die Reisen der Bürger dieses Landes nach Iran und in den Irak für verboten.
Diese Maßnahme, gerechtfertigt unter Berufung auf Sicherheitslage der Region, stieß auf breite Kritik und einige Beobachter bewerten sie im Rahmen zunehmender Einschränkungen gegen die schiitische Gemeinschaft Bahrains; insbesondere da diese beiden Länder zu den wichtigsten Pilgerzielen der Schiiten zählen.
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