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Guardiola mit Kufiya aus Palästina: Wir stehen an der Seite Palästinas

21:05 - February 03, 2026
Nachrichten-ID: 3014279
IQNA- Der spanische Trainer von Manchester City löste erneut mit seiner Unterstützung für Palästina eine Welle von Reaktionen aus.

IQNA: Pep Guardiola schrieb, dass der spanische Trainer von Manchester City erneut die Aufmerksamkeit vieler Fußballfans und sogar Personen außerhalb der Sportwelt auf sich zog indem er seine Unterstützung für die Sache Palästinas wiederholte und die Welt zum Handeln zum Schutz der Unschuldigen aufrief. (Quelle: Nachrichtenagentur Ma'a)

Guardiola ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Sportwelt, die stets Palästina unterstützte und sich gegen den Krieg Israels gegen die Menschen in Gaza aussprach. Er gab seine Haltung wiederholt klar und öffentlich bekannt.

Guardiola nahm an einer Wohltätigkeitskampagne in der Stadt Barcelona teil und hielt eine inspirierende Rede für viele Unterstützer und an humanitären Angelegenheiten Interessierte. In dieser Rede verurteilte er die Gleichgültigkeit vieler Menschen gegenüber dem was in Palästina geschieht.

Der spanische Trainer sagte in seiner Rede, die in den sozialen Medien auf breite Zustimmung stieß: Guten Abend; Salam aleikum... Welches Gefühl überkommt mich, wenn ich in den letzten zwei Jahren das Bild eines Kindes in den sozialen Medien oder im Fernsehen sehe, das ein Video von sich selbst macht und flehentlich fragt wo seine Mutter ist, die unter den Trümmern begraben wurde und es selbst noch nicht weiß?

Er fuhr fort: Wenn ich solche Szenen sehe frage ich mich immer was es denkt? Ich habe das Gefühl, dass wir sie im Stich ließen, verlassen und vergessen.

Der Trainer von Manchester City verurteilte das Schweigen und die Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk Palästinas und sagte: Ich stelle mir immer vor, dass dieses Kind fragt: Wo seid ihr? Kommt und helft uns! Aber das taten wir immer noch nicht. Vielleicht, weil die Mächtigen zu feige sind! Denn sie schicken unschuldige junge Menschen los, um unschuldige Menschen zu töten, das ist die Tat von erbärmlichen Feiglingen.

Guardiola kritisierte auch das Phänomen des Schweigens und der Gleichgültigkeit gegenüber dem Volk Palästinas und sagte: Wir müssen einen Schritt vorwärts gehen! Selbst unsere schlichte Anwesenheit ist sehr wichtig.

Er forderte die Welt auf, sich an die Seite gerechter humanitärer Angelegenheiten zu stellen und die unterdrückten Menschen zu unterstützen und fügte hinzu: Wir sollten nicht woanders hinschauen, sondern uns beteiligen und zeigen, dass wir natürlich an der Seite der Schwächeren stehen, was in diesem Fall eindeutig Palästina ist. Aber es geht nicht nur um Palästina, sondern um alle humanitären Angelegenheiten gesamt. Dies ist eine Aussage für Palästina und eine Aussage für die gesamte Menschlichkeit.

Guardiola hatte zuvor an einer spanischen Universität eine ähnliche Rede gehalten und die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens und Ende der groben Verletzung  Rechte Palästinas gefordert.

 

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