IQNA

Osterbotschaft des Papstes:

Welt darf angesichts Gewalt nicht gleichgültig bleiben

14:04 - April 11, 2026
Nachrichten-ID: 3014627
IQNA- Das Oberhaupt der Katholiken der Welt forderte in seiner ersten Osterbotschaft angesichts der Eskalation des Krieges im Nahen Osten ein Ende der Gewalt und Beginn eines Dialogs und warnte, dass Gleichgültigkeit der Welt gegenüber dem Krieg die Menschen gegenüber dem Bösen hilflos macht.

IQNA:  Das Oberhaupt der katholischen Kirche Papst Leo XIV. betonte in seiner ersten Osterbotschaft, die am Sonntag auf dem Petersplatz gehalten wurde, erneut die Notwendigkeit von Frieden und Dialog in der Welt und verurteilte die anhaltende Gewalt aufs Schärfste. (Quelle: New York Times)

Er äußerte sich in einer Situation in der der Krieg im Nahen Osten – insbesondere infolge der jüngsten aggressiven Angriffe der USA und des israelischen Regimes auf den Iran – einen schweren Schatten auf diesen religiösen Anlass warf.

Der Papst sagte vor Zehntausenden von Christen: An diesem Festtag müssen wir jede Neigung zu Konflikt, Herrschaftsgier und Machtstreben ablegen und Gott bitten seinen Frieden einer Welt zu schenken die unter Kriegen leidet und mit Hass und Gleichgültigkeit konfrontiert ist.

Unter Hinweis auf die derzeitige Lage der Welt fügte er hinzu: Gleichgültigkeit und Hass machen uns gegenüber dem Bösen handlungsunfähig.

Das Oberhaupt des Vatikans, das als erster in den USA geborener Papst gilt, nahm in den vergangenen Wochen deutlichere Positionen zu Krieg und Frieden ein.

Seine Osterbotschaft wurde in einer Situation verkündet in der Berichte über neue Angriffe des zionistischen Regimes auf den Libanon veröffentlicht wurden und Trump im Rahmen seiner fortgesetzten konfrontativen Linie Iran mit noch härteren Maßnahmen drohte.

In einem weiteren Teil seiner Rede betonte der Papst: Diejenigen die Waffen in der Hand halten sollen sie niederlegen und diejenigen die die Macht haben einen Krieg zu beginnen sollen den Weg des Friedens wählen – eines Friedens, der nicht durch Gewalt sondern den Weg des Dialogs erreicht wird.

Diese Worte werden in einer Situation geäußert in der die Sorgen über eine Ausweitung der Konflikte in der Region und deren globale Folgen weiter zunehmen.

 

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Stichworte: papst ، Krieg ، usa
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