
IQNA: Die britische Zeitung The Independent meldete, dass Israel dafür kritisiert wurde, dass es weiterhin Waffen an die Militärjunta in Myanmar verkauft, während sich die Gewalt gegen die muslimische Minderheit in Myanmar verschärft. (Quelle: Al-Ghad)
Diese Nachricht wurde in einem Bericht mit dem Titel „Israel setzt inmitten der Eskalation der Gewalt gegen die muslimischen Rohingya die Bewaffnung der birmanischen Armee fort“ veröffentlicht.
Die Zeitung fügte hinzu: Nach Untersuchungen von Menschenrechtsgruppen verkauften israelischen Rüstungsunternehmen mehr als 100 Panzer sowie Boote und andere Waffen von an die Regierung von Myanmar.
Weiter heißt es in diesem Bericht: Das Unternehmen TAR Ideal Concepts hat Spezialeinheiten im Norden des Bundesstaates Rakhine – wo ein großer Teil der Gewalt stattfindet – ausgebildet und auf seiner Website Fotos seiner Mitarbeiter veröffentlicht, die beim Training von Kriegstaktiken und im Umgang mit Waffen zu sehen sind.
Die USA hielten das Waffenembargo gegen dieses südostasiatische Land, das bis vor kurzem unter Militärherrschaft stand, aufrecht.
Der Oberste Gerichtshof Israels soll Ende dieses Monats nach einer von israelischen Aktivisten eingereichten Klage über ein Verbot des Waffenverkaufs an Myanmar entscheiden.
Im vergangenen März verteidigte das israelische Verteidigungsministerium den Waffenverkauf an Myanmar und argumentierte, dass die Gerichte nicht befugt seien sich mit einer diplomatischen Angelegenheit zu befassen.
Der israelischer Menschenrechtsaktivist Ofer Neiman sagte gegenüber Middle East Eye: Aufeinanderfolgende israelische Regierungen verkaufen seit Jahren Waffen an die Militärdiktatur von Myanmar.
Er fügte hinzu: Diese Politik ist untrennbar mit der Unterdrückung und Enteignung des Volkes Palästina durch Israel verbunden.
Etwa eine Million Rohingya leben in Myanmar von denen einige in Flüchtlingslagern sind, insbesondere im Bundesstaat Rakhine (Nordwesten). Die Regierung Myanmars verweigert ihnen die Staatsbürgerschaft.
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