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Zweite Eroberung von Khaibar; inspirierendes Epos für unterdrückte Nationen der Welt

17:26 - May 10, 2026
Nachrichten-ID: 3014757
IQNA- Die Geschichte der Welt bezeugt, dass jedes Mal wenn arrogante Mächte berauscht von ihrer Macht versuchen ihre Überlegenheit über unterdrückte Nationen zu festigen am Ende die Stimme der Wahrheit siegt.

Verfasst vom Leiter der Qom-Sektion des Rates der Gelehrten Indiens Ahmad Reza Razavi Zarareh

Die Geschichte der Welt bezeugt, dass jedes Mal wenn arrogante Mächte berauscht von ihrer Macht versuchen ihre Überlegenheit über unterdrückte Nationen zu festigen am Ende die Stimme der Wahrheit siegt.

Der jüngste Krieg zwischen Iran, Amerika und den blutrünstigen usurpierenden Israelis war ebenfalls ein Glied in dieser historischen Entwicklung, der sich an der Geschichte von Karbala und dem alawitischen Ethos orientierte und letztlich zu einem eindeutigen Erfolg und Sieg Irans führte.

Wir bezeichnen diesen Sieg als die „zweite Eroberung von Khaibar“, denn vor einigen Monaten hatten die illegitimen Nachkommen von Marhab und Antar die islamische Welt herausgefordert und erklärt die Eroberung von Khaibar sei euer letzter Sieg gewesen. Nun sind wir an der Reihe. Die Anhänger der husseinischen Karawane widerlegten innerhalb weniger Monate zweimal diese verlogene Behauptung der abū‑sufyanischen Unbesiegbarkeit. Sie zeigten, dass weder die Arme der Anhänger Alis (Friede sei mit ihm) schwach wurden noch die Schärfe ihrer Schwerter nachließ. Die Hussainiten, die in dieser Schlacht die islamische Welt erhoben zeigten, dass wir uns ein Beispiel an der Geschichte unserer Großen nehmen müssen.

Heute machten die wahren Verteidiger des Islam diese Religion zu einem Symbol für Standhaftigkeit, Glauben und Widerstand. Die Eroberung von Khaibar ist ein großes Ereignis in der Geschichte des Islam bei dem die Muslime trotz begrenzter Ressourcen mit Entschlossenheit, Kraft Gottes und festem Glauben eine starke Festung eroberten. In der heutigen Zeit muss der Erfolg Irans in diesem Rahmen gesehen werden. Auch jene Festung war ein Symbol für Macht und Stärke. Die Festung Khaibar wurde errichtet, aber nach vierzig Tagen erobert und auch Iran ist innerhalb von vierzig Tagen als Sieger aus einer Schlacht hervorgegangen in der auf der einen Seite die Zurschaustellung moderner Waffen und globaler Macht stand und auf der anderen Seite Selbstbeherrschung, nationaler Stolz und ideologische Stärke.

Dieser Krieg war nicht nur eine Schlacht der Waffen, sondern ein Krieg der Narrative, Mutes und Gedanken; ein Ort an dem der Pharao der Zeit Unsinn redete und täglich neue Drohungen ausstieß, während ein Volk mit alawitischem Glauben und husseinischer Persönlichkeit wie eine bleierne Wand den feurigen Raketen standhielt. Sie umarmten das Martyrium. Frauen, Kinder, Alte und Junge antworteten auf einen Ruf der vor vierzehnhundert Jahren erhoben worden war.

USA und das usurpierende Israel, die als die größte Militärmacht der Welt gelten, setzten alle ihre Anstrengungen ein um ihre Überlegenheit zu bewahren. Doch Iran bewies, dass Kriege nicht nur mit Technologie, sondern mit Entschlossenheit und Mut gewonnen werden. Die Einheit des iranischen Volkes, Vertrauen in seine Führung und Eifer zur Verteidigung des Vaterlandes bildeten die Grundlage dieses Erfolges.

Die zweite „Eroberung von Khaibar“ ist in Wirklichkeit ein Symbol für die Tatsache, dass sich die Geschichte wiederholt. Jedes Mal wenn eine Nation ihren Prinzipien treu bleibt kann sie selbst die größte Macht besiegen. Dieser Krieg sandte eine Botschaft an die Welt, dass das Maß einer kleinen oder großen Macht nicht nur Waffen, sondern ideologische Stärke und Unterstützung des Volkes sind. Wer auf das Schwert vertraut ist ein Lügner. Wenn ein Soldat loyal ist kämpft er auch ohne Schwert.

Die Auswirkungen dieses Erfolges werden nicht auf die Region beschränkt bleiben, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf die Weltpolitik haben die bereits zuvor sichtbar waren. Heute fragen die Jugendlichen der arabischen Länder ihre Herrscher, warum die NATO, die im illegitimen US-Terrorismus deren Verbündeter war sich heute aus diesem aufgezwungenen Krieg gegen Iran zurückzog. Auch die Menschen in USA und Israel fragen ihre Herrscher was das für ein Krieg ist in dem Schulmädchen angegriffen werden. Viele unterdrückte Nationen wurden durch diesen Sieg ermutigt und erhoben ihre Stimme für ihre Unabhängigkeit. Dieser Krieg ist ein Zeichen einer neuen Weltordnung und Macht; dort wo die Ära der einseitigen Macht ihrem Ende entgegengeht.

Die Sonne des Ruhmes der unterdrückten Nation geht auf. Die Festung Khaibar, die einst stolz auf ihre festen und uneinnehmbaren Bastionen war, wurde durch den Herrn der Schöpfung in einem Augenblick zu Staub gemacht und auch die heutigen Anhänger Marhabs waren stolz auf ihre Technologie und modernen Waffen, doch die Hussainiten ließen diesen hohlen Ballon platzen.

Dieser Krieg wird mit Khaibar verglichen, weil auch dort als der Herr der Schöpfung Ali (a.) Khaibar eroberte, er auf die Frage eines Fragenden sagte: Ich habe Khaibar nicht mit meiner eigenen Kraft erobert, sondern mit Macht und Geist Gottes.

Der hochverehrte Märtyrerführer der Islamischen Revolution hatte erklärt, dass die Hilfe Gottes des Allmächtigen in diesem Krieg deutlich sichtbar war und rezitierte anschließend Vers 139 der Sure Al-Imran:

«وَلَا تَهِنُوا وَلَا تَحْزَنُوا وَأَنْتُمُ الْأَعْلَوْنَ إِنْ كُنْتُمْ مُؤْمِنِينَ»

Und lasst nicht nach und seid nicht traurig, denn ihr seid die Überlegenen wenn ihr gläubig seid.

Abschließend kann man sagen, dass die „zweite Eroberung von Khaibar“ nicht nur ein Sieg in einem Krieg ist, sondern Sieg einer Ideologie.

 

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