Vertreter der monotheistischen Religionen in Europa sind am gestrigen Montag in Brüssel zusammen getroffen um die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Rolle der islamischen Werte zu deren Eindämmung zu untersuchen.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Kuwaits (KUNA) berichtete, werden an diesem Treffen, dem fünften seit dem Jahr 2005, Religionsvertreter aus den EU-Ländern wie Spanien, Frankreich, England, Irland, Deutschland, Belgien, Italien, Finnland, Schweden, Dänemark, Holland, der Tschechei, Russland und Rumänien teilnehmen.
Schakib ibn Makhluf, der Leiter der Union islamischer Verbände in Europa, ein englischer Bischof und der Oberrabbiner Frankreichs gehören zu den Teilnehmern dieser Konferenz, deren Leitung Josè Manuel Barroso, Präsident der Europäischen Kommission, und Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender des Europaparlaments inne haben.
Barroso, der auch für die Abhaltung der früheren Treffen verantwortlich war, gab in einer Presseerklärung bekannt, die Ausweitung der Wirtschaftskrise hat mehr denn je gezeigt, dass man sich zu deren Eindämmung auf jene fundamentale ethische Werte stützen müsse, die in den letzten 50 Jahren die Basis für die Gründung der Europäischen Union gewesen sind.
Wie wir nun beobachten können, spielen die Religionen und religiösen Gemeinschaften eine wichtige Rolle bei der Suche nach effektiven Lösungswegen zur Begegnung mit den Ausmaßen dieser Krise weltweit, hieß es in der Erklärung Barrosos weiter. 403287