"Die islamische Welt drohte unter dem Einfluss westlicher Ideologien aus der Bahn zu geraten, doch Imam Khomeini schaffte es mit Hilfe des Volkes, die Religion des Propheten Mohammad -Friede sei mit ihm und seiner Familie - wieder zu beleben."
Salman Türkali, Leiter der Ahl-ul-Bait Moschee in Hagen, sagte dies in einem Gespräch mit der iranischen Koran-Nachrichtenagentur IQNA, und fügte hinzu: „Imam Khomeinis Botschaft galt allen Unterdrückten dieser Welt, damit sie sich für ihre Freiheit und Unabhängigkeit einsetzen und die Despotie bekämpfen. In Wahrheit war die Islamische Revolution unter Imam Khomeinis Führung nicht nur auf die schiitische Welt beschränkt, sondern die gesamte islamische Welt konnte dadurch ihre Identität wieder finden. “
„Imam Khomeini hat gleich zu Beginn seines Kampfes gegen den Schah das wahre Gesicht Amerikas enthüllt und den Kampf nicht nur gegen das Schah-Regime, sondern alle unterdrückenden Mächte der Welt angekündigt.“, sagte Salman Türkali weiter.
Der Leiter der Ahl-ul-Bait Moschee bezeichnete die Revolution im Iran als eine islamische Bewegung mit Gottes Zustimmung und sagte: „Eine Tat die um Gottes Willen geschieht, hat positive Folgen, und die Iranische Revolution in Iran schaffte es mit Hilfe ihres religiösen Führers, der nur die Erhaltung des Islams zum Ziel hatte, zur Verblüffung aller unterdrückenden Mächte, ein Regime in die Knie zu zwingen, das seinen Herrschaftsanspruch für dieses Land auf 2500 Jahre zurückgeführt hat.“
Als Hauptursache für den Untergang großer Dynastien nannte er das Fernsein von Gottes Wegen und betonte: „Große Imperien wie das Osmanische und das Römische Reich, oder die Sowjetunion sind nach Jahren der Herrschaft aufgrund innerer Konflikte untergegangen, da diese Mächte nicht Gott, sondern der menschlichen Gier dienten. Solche Dynastien und Mächte enden mit dem Untergang.“
Das Bündnis der islamischen Welt ist für den Kampf gegen Israel notwendig
Türkali verwies auf den notwendigen Zusammenhalt der Muslime hin und sagte: „Der Führer der Islamischen Revolution hat den Islam, der sich allmählich durch die Fremdbestimmung der Vernichtung näherte, wieder belebt. Israel war und ist mit einer Bevoelkerung von 5 bis 6 Millionen im Begriff die Welt zu erobern und ist dabei die Palästinenser aus ihrer Heimat zu vertreiben. Aber Imam Khomeini half den Muslimen ihren Kampfgeist aufzubauen. Wenn die Palästinenser heute mit mehr Mut und Kraft weiterkämpfen, ist es das Resultat der Bemühungen des Revolutionsführers für die Erneuerung des Widerstandgeistes gegenüber den Unterdrückern.“
Er fügte hinzu: „Trotz der großen Anzahl der Muslime in der Welt, zeigen sie keine Entschlossenheit. Wenn alle muslimischen Länder versucht hätten, sich wie Iran gegen Amerika und andere Unterdrücker zu wehren, hätte sich das zionistische Regime heute nicht erlaubt, die Welt zu bedrohen. Von Imam Khomeinis Mut gegen die Aggression der Unterdrücker kann jeder Muslim nur lernen.“
Der Leiter der Ahl-ul-Bait Moschee in Hagen bewertete die türkische Politik der letzten Jahre bzgl. der unterdrückenden Mächte positiv und bekräftigte: „Die türkische Regierung hat in den letzten Jahren einen festen Standpunkt gegenüber den israelischen Verbrechen und der amerikanischen Gewalt eingenommen, und wenn die starken islamischen Länder den iranischen und türkischen Weg gehen, kann man sicher sein, dass es niemand wagen wird, islamische Territorien zu besetzen oder gar den Islam zu beleidigen.“
Er wertete die bürgerliche Schlichtheit Imam Khomeinis als wichtigsten Grund für seine Beliebtheit unter den Muslimen und fügte hinzu: „Sein einfaches Leben und seine großen Gedanken führten dazu, dass trotz der islamfeindlichen Politik des Westens und des Schah-Regimes, die Menschen ihn liebten. Diese Beliebtheit bezog sich nicht nur auf das iranische Volk, sondern die frei denkenden Muslime in aller Welt akzeptierten ihn als geistigen und religiösen Führer und folgen noch heute seinem Weg.“
Der Westen versucht der Friedens-Ideologie Imam Khomeinis zu widerstehen
Türkali nannte die Bemühungen des Westens zwecklos, die Menschen von der Persönlichkeit Imam Khomeinis abzulenken, er betonte: „Der Westen ist trotz intensiver Bemühungen, die Persönlichkeit Imam Khomeinis zu verbergen, gescheitert. Wir sind heute Zeuge, dass am Jahrestag des Dahinscheidens von Imam Khomeini auch Europäer bei den Gedenkzeremonien teilnahmen, was auf die weltweite Verbreitung seiner Ideologien hinweist.“
„Imam Khomeini war ein Freund des Friedens, und das verunsicherte die großen Mächte stark, weil sie trotz ihrer Gegenpropaganda sahen, dass die Welt das Gedankengut des Imams begriff. Deshalb versuchten sie mit dem achtjährigen Krieg, den sie zwischen zwei muslimischen Ländern anfachten, die junge Revolution im Iran aufzuhalten. Aber der Widerstand des iranischen Volkes in diesem Krieg war derartig, dass er alle Feinde hoffnungslos machte, und der Revolutionsführer ging wiederum als Sieger hervor“, sagte er weiter.
Am Ende des Gespräches forderte Salman Türkali alle Muslime auf, die religiösen Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten beiseite zu lassen und entsprechend der Ideologie des iranischen Revolutionsführers, eine Islamische Welt aufzubauen und zu verhindern, dass der Islam durch Verhetzungen der Feinde in Gefahr gerät.
Hadj Salman Türkali wurde in der Türkei geboren und lebt heute in Deutschland. Er gehört zu den aktivsten Schiiten der Stadt Hagen und nimmt an vielen religiösen und islamischen Aktivitäten teil. Zurzeit ist er der Leiter der Ahl-ul-Bait Moschee in Hagen.
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