Am zweiten Tag einer Interreligiösen Konferenz in Wien haben die Konferenzteilnehmer am gestrigen Dienstag dem Vorschlag des saudischen Königs zur Gründung eines internationalen Zentrums für den Interreligiösen Dialog zugestimmt.
Dieses Zentrum, dem auch muslimische Forscher und Vertreter der Weltreligionen - Islam, Christentum und Judentum – angehören sollen, wird in einem der europäischen Länder gegründet.
Religionsfreiheit, gemeinsame Anstrengungen im Bereich des Umweltschutzes und Humanökologie, Verstärkung der Dialoge als Druckmittel zur Herstellung des Weltfriedens sowie die Rolle von Frauen und Jugendlichen bei interreligiösen Dialogen, waren Themen, die am gestrigen Konferenztag besprochen wurden, ebenso wie man über die Menschenwürde in einer pluralistischen Gesellschaft und gemeinsame Anstrengungen für eine bessere menschliche Zukunft beriet.
An der zweitägigen Konferenz in der Wiener Hofburg nahmen 40 religiöse Repräsentanten aus aller Welt teil. Diese Sitzung ist eine Folgetagung der Madrider-Konferenz für den Interreligiösen Dialog, die auf Initiative des saudischen Königs abgehalten wurde; zu den Teilnehmenden zählte auch der Generalsekretär der "World Muslim League", Abdullah Abdulmohsen Al-Turki. 434375