Auf Einladung von SPÖ-Chef und Bundeskanzler Werner Feymann hat am gestrigen Montag im Kanzleramt ein Fastenbrechen unter Teilnahme von Religionsführern des Islam sowie Christen- und Judentums stattgefunden.
„Muslime und Nichtmuslime leben nebeneinander in Österreich, und die Probleme der muslimischen Minderheit seien auch die Probleme der anderen, für deren Lösung man sich gemeinsam bemühen müsse“, sagte Feymann bei dieser Zusammenkunft, wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf ihlassondakika berichtete.
Ferner werde er sich als ein Faktor in der Politik allen Gruppen widersetzen, die versuchen, der muslimischen und jüdischen Gemeinschaft Österreichs Schwierigkeiten zu bereiten, so er.
Unter Hinweis darauf, dass der Fastenmonat eine Gelegenheit für die Läuterung der Seele sei, fügte Feymann hinzu: „Die Muslime erfüllen durch das Fasten ihre religiöse Pflicht, was zu würdigen sei. Auch sollen jene Werte die uns einander näher bringen gestärkt, und gemeinsame Werte untersucht werden.“
Anes Shafkeh, Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs sagte seinerseits unter Würdigung des Fastenbrechen im Bundeskanzleramt: „Die Zeremonie des Fastenbrechen im österreichischen Bundeskanzleramt ist seit einigen Jahren zu einer unbestreitbaren Sitte geworden, was eine wichtige Bedeutung für das Schicksal der Gemeinschaft im Land haben wird.“
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