Zur Untersuchung und Analyse der Meinungsunterschiede zwischen Christen und Muslimen wird am 8. Oktober unter Teilnahme von Vertretern der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hannovers und den islamischen Vereinen in Deutschland eine Sitzung abgehalten.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf den Informationsdienst Nassidsch berichtete, gab die hannoversche Bischöfin Margot Käßmann und Verantwortliche für den Dialog mit den Muslimen dies bekannt und sagte: „Aktivitäten und Programme dieses Treffens werden über den Fernsehkanal der Evangelischen Kirche Hannovers übertragen.“
Zu den Gästen der Veranstaltung gehören unter anderem der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sowie Wolfgang Huber, Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Die Evangelisch-Lutherische Kirche der Stadt Hannover hatte im Jahr 2006 in einer so genannten Charta von den Muslimen verlangt, bei Fragen wie Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern sowie Meinungs- und Gedankenfreiheit die Werte und Grundlagen der bundesdeutschen Verfassung anzuerkennen, was auf gewisse Weise zur Unzufriedenheit der Muslime geführt hat.
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