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Prediger der Al-Aksa-Moschee: Interreligiöser Dialog hatte keine Errungenschaften für Muslime

14:26 - September 22, 2016
Nachrichten-ID: 1828775
Skeikh Ikrima Sabri, der Leiter des Hohen Rates für islamische Fragen Palästinas, Mufti von Beitholmoghaddas und Prediger der Al-Aksa-Moschee hat mit Kritik auf die Forderung mancher islamischer Institute, in erster Linie des Al-Azhar-Instituts zur Weiterführung interreligiöser Dialoge erklärt, dieses Projekt habe keine positiven Erfolge und Errungenschaften für die Muslime mit sich gebracht.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf die saudische Zeitung al-Watan berichtete, sagte Sabri beim Freitagsgebet anlässlich des El-Kuds-Tages: "Der Westen hat unter diesem Deckmantel die Muslime getäuscht und ausgenutzt, da keiner der an diesen Konferenzen anwesenden Rabbiner je zu Frieden und einem friedvollen Nebeneinander aufgerufen hat."
Er sagte weiter, dass viele der Tötungsmaßnahmen sowie Vernichtung und Zerstörung seitens der Zionisten gemäß den Fitwas der israelischen Rabbiner von Statten gingen und kritisierte das Schweigen arabisch-islamischer Länder gegenüber den Rechten der Al-Aksa-Moschee und dem geehrten El-Kuds.
Die Islamische Welt müsse ihrer Pflicht diesbezüglich nachgehen, so Sadri.
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