Muslimische Studenten der amerikanischen Yale-Universität haben am gestrigen Samstag den Beschluss der Hochschulleitung verurteilt, Kurt Westergaard, dänischer Karikaturist und Lars Hedegaard, islamkritischer Autor zu erlauben, an dieser Hochschule einen Vortrag zu halten.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur unter Berufung auf die saudische Zeitung al Watan berichtet, behauptete Westergaard, durch die beleidigenden Karikaturen des geehrten Propheten des Islam, Hazrate Mohammad, Friede sei mit Ihm, die Meinungs- und Gedankenfreiheit zu verteidigen und hiermit zu versuchen, die Bedeutung der Meinungsfreiheit bei den Menschen zu verändern.
Es ist geplant, dass Westergaard und Hedegaard am neunten Oktober an dieser Universität in ihren Vorträgen auf die Meinungs- und Gedankenfreiheit eingehen. Sowohl die Muslime wie auch der Rat der islamisch-amerikanischen Beziehungen haben heftig gegen diesen Entschluss protestiert.
Zu bemerken ist, dass die Verantwortlichen der Yale-Universität im vergangen August die Veröffentlichung der beleidigenden Mohammad-Karikaturen unter dem Titel „Karikaturen, die die Welt bewegten“ in einem ihrer Lehrbücher verhindert haben.
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