International: Die Nasr-ol-Islam-Gemeinschaft in Nigeria hat die Behauptungen des Vorsitzenden eines christlichen Vereins verurteilt, die Muslime würden eine ethnische Säuberung im Land betreiben.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite romandie hervor.
Der nigerianische Verantwortliche der Nasr-ol-Islam-Gemeinschaft wies darauf hin, dass die Muslime ebenfalls über die Angriffe mancher Personen auf die Kirchen im Land besorgt und verärgert seien: „Angesichts dessen, dass die Führer der Muslime jegliche Übergriffe auf Gebetsstätten der Christen im Land auf das Schärfste verurteilen, sind die Äußerungen des Oberhaupts einer christlichen Gemeinde in Nigeria darüber, die Muslime würden eine ethnische Säuberung betreiben, eine offensichtliche Beleidigung und eine Drohung gegen die muslimischen Mitbürger, so der Führer der islamischen Gemeinschaft.
Wie er weiter sagte, seien diese Behauptungen inakzeptabel. Sie würden den voreiligen Entschluss dieses Christenführers in Bezug auf die jüngsten Ereignisse im Land aufzeigen. Niemandem stehe das Recht zu, solche Behauptungen aufzustellen, ohne beweisbare Dokumente vorlegen zu können.
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