International: Ulemas und Gebetsimame der Al Azhar haben anlässlich des Revolutionssieges in Ägypten die Notwendigkeit betont, die Forderungen der ägyptischen Revolutionäre in die Tat umzusetzen.
Das gab die iranische Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die in Ägypten erscheinende Zeitung al Youm al Sabaa bekannt.
Die Ulemas und Imame der Al Azhar hatten sich zusammen mit dem Bürgern auf dem Al Tahrir-Platz in der Hauptstadt Kairo eingefunden, um den ersten Jahrestages ihrer Revolution zu feiern. Sie sprachen sich dabei dafür aus, die Wünsche und Forderungen, für welche die Menschen während der Revolution auf die Straße gegangen waren, umzusetzen und zu erfüllen.
Sie betonten, es könne keine Gnade für jene geben, die für die Tötung der ägyptischen Revolutionäre verantwortlich seien, und man fordere die Todesstrafe für die Urheber dieser Tötungen. Zu den weiteren Forderungen der Ulemas und Gemeinschaftsimame der Al Azhar gehörten die Verhängung der Todesstrafe für den ehemaligen ägyptischen Diktator Husni Mubarak, seine Stellvertreter sowie für den damaligen Innenminister.
Außerdem trat man für die Unabhängigkeit des islamischen Zentrums der Al Azhar ein.
Neben ihren Parolen wie Allah-o Akbar sprachen sich die Al Azhar-Mitglieder für jegliche Begegnung mit der Korruption in sämtlichen Staatsapparaten im Land aus.
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