International: Um den interreligiösen Dialog zu fördern, sind Muslime in New York auf die Idee gekommen, einen Teil ihrer Moschee den Juden zur Verfügung zu stellen, damit diese dort ihre Gebete verrichten können.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite trouvetamosquee hervor.
Diesem Bericht zufolge haben Muslime im New Yorker Stadtteil Bronx einen Teil der Al Iman-Moschee den Juden der Stadt zur Verfügung gestellt, um diesen zu ermöglichen, am Sabbat ihre religiösen Gebete in diesem Gotteshaus zu verrichten.
Zuvor hatten die Juden ihre Gebete im Büro des Gemeinschaftsimams der Al Iman-Moschee gebetet. Dem Einsatz der muslimischen Gläubigen ist es zu verdanken, dass schließlich in dem Gotteshaus ein Raum eingerichtet wurde, den die Anhänger des Propheten Moses (a.s.) nun für ihre religiösen Gottesdienste nutzen können.
Ein jüdischer Bewohner des Stadtteils Bronx sagte hierzu: Die Muslime sind äußerst liebenswürdig, denn sie haben uns während dieser Zeit mit allen ihren zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt.
Bedauerlicherweise wandern die Gedanken, man immer die Begriffe Islam und Judentum fallen, sofort auf die Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und Israel. Dabei ist das israelische Regime aber nicht als Vertreter der Juden anzusehen, und auch wir sind keine Befürworter deren Besatzungspolitik.
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