International: Der Ulema-Rat in Sudan hat in einer Erklärung das Sonderkomitee für die Ausarbeitung der Verfassung aufgefordert, die islamische Scharia im neuen Grundgesetz zu verankern.
Die Sudanesen werden nur eine Verfassung akzeptieren, die sich auf die islamischen Lehren stützt, hieß es in der Bekanntmachung des Rates dazu, wie die iranische Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite sudaneseonline berichtet.
Die Geistlichen bedankten sich zudem bei den politischen Parteien im Land für ihre Anstrengungen bei verschiedenen Fragen und ihre Teilnahme am Regierungssystem. Oppositionsparteien wurden aufgefordert, Engstirnigkeit zu vermeiden.
Islamistische Bewegungen und sufische Sekten müssten auf gebührliche Art und Weise miteinander ins Gespräch treten und Dialoge führen. Wichtig sei es dabei, auf die Gottesfürchtigkeit nicht zu vergessen.
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