International: Imam Musa Sadr hat stets für Frieden in der libanesischen Gesellschaft geworben und seine Erfahrung in Bezug auf den interreligiösen Dialog könne den Gruppen im Libanon sowie der westlichen Welt und verschiedenen Religionsanhängern weltweit als ein gutes Beispiel dienen.
Das sagte der libanesische Experte und Leiter des Forschungszentrums Delta, Muhammad Heidar, bei der zweiten TV-Gesprächsrunde, die in den Räumlichkeiten der iranischen Kulturvertretung in Beirut stattfand.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand das Thema „Grundlegende Rolle Imam Musa Sadrs bei der Festigung der Beziehungen zwischen den libanesischen Bürgern“.
Die Gesprächsrunde wurde von TV-Sender al-Menar aufgezeichnet. Heidar sagte weiter: Imam Musa Sadr hat stets für Frieden und Stabilität in der libanesischen Gemeinschaft geworben. Seine Erfahrungen, die er in Bezug auf den interreligiösen Dialog hatte, können verschiedenen Gruppen im Land als Beispiel dienen, aber auch der Westen und die Anhänger anderer Glaubensrichtungen können davon Gebrauch machen.
Laut Heidar habe zu Lebzeiten von Imam Musa Sadr zweifelsohne Einigkeit und Einheit unter den libanesischen Muslimen geherrscht. Damals gab es die Begriffe Sunniten und Schiiten nicht, alle waren einfach nur Muslime.
Er sagte weiter: Und auch zu den Christen hatte Imam Musa Sadr ein starkes und gutes Verhältnis. Er besuchte sogar deren Kirchen und stand mit ihnen in Kontakt, was sehr dazu beitrug, dass sektiererische Differenzen, die damals gerade im Land begonnen hatten, gemindert werden konnten.
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