International: Der marokkanische Informationsminister hat in einer Erklärung das diskriminierende Verhalten gegen Journalistinnen mit islamischer Bekleidung in dem Land verurteilt.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite yabiladi hervor.
Den Äußerungen des marokkanischen Verantwortlichen war die Beschwerde von einigen Hidschab tragenden Reporterinnen vorausgegangen, die am Arbeitsplatz mit Diskriminierung und Beschimpfungen seitens ihrer Vorgesetzten oder aber Kollegen konfrontiert sind.
Der Minister missbilligte dieses Vorgehen auf das Schärfste und forderte die Justiz im Land auf, sich dieser Fälle anzunehmen.
Er sagte: Ein diskriminierendes Verhalten am Arbeitsplatz auf Grund einer bestimmten Kleidungswahl sei nicht hinnehmbar. Diejenigen, die für dieses Verhalten verantwortlich sind, werden sicherlich dafür zur Verantwortung gezogen.
Presseberichten zufolge, haben es Frauen mit Hidschab in Marokko schwer, ihren Beruf als Journalistinnen auszuüben.
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