International: Die Sozialistische Partei Frankreichs hat am gestrigen Montag die zunehmende Diskriminierung der Muslime und Beleidigung islamischer Heiligkeiten in dem Land auf das Schärfste verurteilt.
Wie Iqna unter Berufung auf Le Monde berichtet, sagte der Parteisprecher der französischen Sozialisten, indem er die Fortdauer der islamfeindlichen Aktivitäten in Frankreich kritisierte: Die Diskriminierung der Muslime im Land ist nicht hinnehmbar.
Laut dem Politiker sehen sich die Muslime bereits seit fünf Jahren ständigen Beleidigungen gegenüber, ihre Moscheen werden überfallen und in der Gesellschaft werden sie seitens mancher Gruppen als Staatsbürger zweiter Klasse betrachtet.
Die ganze Zeit über wurde nichts dagegen unternommen, nur jetzt, wo die Wahlen für das Amt des Präsidenten nahen, nimmt man sich ihrer plötzlich an und jeder will den Unterstützer für die Muslime spielen.
Dabei vergisst man ganz auf die wirtschaftliche Lage im Land, die geschlossenen Schulen oder die fehlende medizinische Ausrüstung in Kliniken und die schlechten sozialen Dienstleistungen.
Um Stimmen zu ergattern, kümmern sich die Präsidentschaftskandidaten nun auf einmal um die Halal-Schlachtung oder um passende Etiketten für Fleischprodukte.
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