International: Das Verfassungsreferendum in Ägypten und die Akzeptierung der neuen Verfassungsvorlage hat in zionistischen Kreisen für Unzufriedenheit gesorgt.
Laut Iqna unter Berufung auf Al-Alam berichtete der zehnte israelische Fernsehkanal: Es war nicht die Person Mursi, die im Referendum siegte, sondern der Islam.
Die Ergebnisse des Referendums und die Bestätigung der islamischen Verfassung waren die Erfüllung eines weiteren Wunsches der Muslimbrüder. Um diesen Sieg herabzuspielen wurde in dem Bericht die ägyptische Bevölkerung als naiv und ungebildet bezeichnet. Mit der sinkenden Beliebtheit Mursis in Ägypten und der Unkenntnis der naiven und ungebildeten ägyptischen Bürger über die neue Verfassung wurde sie dennoch angenommen. Das israelische Fernsehen unterstrich weiter die eigenen Standpunkte bezüglich der Verfassung und strahlte nochmals die Sepsis des ägyptischen Ministerpräsidenten unter dem gestürzten Diktator Mubarak, nämlich Ahmad Schafigh aus, der behauptete, dass die Bürger über mögliche Wahlfälschung informiert waren, und dass der Zorn der Bevölkerung über die Wahlmanipulationen zwangsläufig zu einer neuen Revolution führen werde.
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