International: Ein großer Mangel an Freitagsimame in Moscheen stellt Muslime in den USA vor erheblichen Problemen, u. a. die Erziehung und die Kontaktaufnahme mit den jüngeren Generationen der Muslime, die dort geboren wurden.
Laut Iqna unter Berufung auf On Islam, sagte Noman Ali Khan, Leiter der islamische Organisation Bayeneh in Dallas: Ich habe 150 Moscheen in ganz Amerika besucht. Die meisten haben keinen vollzeitigen Vorbeter.
Die Zahl der Muslime in Amerika sei gestiegen und so auch die Zahl der Moscheen, doch sie haben keinen Vorbeter, was die Muslime bei der Beantwortung ihrer religiösen Fragen mit Schwierigkeiten konfrontiert.
Aus Untersuchungen der Islamischen Gesellschaft Nordamerikas, ISNA, geht hervor, dass nur 44% der Vorbeter Lohn beziehen und vollzeitig beschäftigt sind. Die andere leistet ehrenamtliche Arbeit. Von 5 Freitagsimame in Amerika sind 4 außerhalb der USA geboren und ausgebildet. Sie kommen hauptsächlich aus Ägypten, Saudi Arabien und Indien. Die neue Muslimengeneration in den USA entfremdet sich allmählich von Moscheen und ihrer religiösen Kultur, auf der anderen Seite kann sie auch keine Verbindung zu den religiösen Führern, die aus einem vollkommen anderen Kulturkreis kommen, finden.
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