International: Die Stadt Tabuk im Norden Saudi Arabiens entschied sich gegen die Abhaltung des schiitenfeindlichen Seminars in dieser Stadt durch das Zentrum für Werbung und Führung.
Laut Iqna unter Berufung auf den Nachrichtensender Rassed sollte das Seminar am 24. Februar auf Initiative des Zentrums für Werbung und Führung im Ministerium für Stiftung, Führung und Propaganda in Saudi Arabien in Tabuk stattfinden, was jedoch dort abgelehnt wurde.
Das Seminar sollte unter dem Motto „Schiiten, Überzeugungen und Ziele“ in Zusammenarbeit mit den Salafiden in Saudi Arabien stattfinden, doch umfangreiche Proteste von Autoren, Kulturaktivisten und Sozialforennutzern ließen sie das Seminar absagen.
Eine Rede sollte von Scheich Ebrahim Al-Fars, einem radikalen Wahabiten-Geistlichen gehalten werden, als ihm die Absage durch ein Schreiben mitgeteilt wurde.
Später schrieb der Scheich erzürnt auf seiner Twitterseite: Die Schiiten verdammen bei ihren Versammlungen im Osten Saudi Arabiens die Gefolgsleute des Propheten, während die Verantwortlichen in Ghatif keine Reaktion zeigen.
Denker, Autoren und Aktivisten begrüßten die Absage des Seminars.
Der sunnitische Wissenschaftler, Emad Al-Ghasem, sagte dazu: Ich bin Sunnit, dennoch wünsche ich mir von Gott, dass er mich von solchen Taten fernhält, denn diese Gruppe spaltet mehr als sie zur Einheit der islamischen Umma beiträgt.
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