International: Der Moskauer Bürgermeister warnte, dass keine Genehmigung mehr zum Bau neuer Moscheen ausgestellt wird.
Laut Iqna unter Berufung auf OnIslam gab Sergey Sobyanin an, dass die Muslime, die in den Moscheen beten, keine russischen Bürger sind und aus ausländischen Arbeitskräften bestehen, daher sollen auch keine weiteren Moscheen gebaut werden.
Die Betenden bestünden nur zu 10% aus russischen Bürgern, für diese Zahl stünden genügend Moscheen zur Verfügung. Muslime könnten für ihre Versammlungen die Stadien und offene Einrichtungen benutzen. Sobyanin behauptete: Die Bürger Moskaus sind über die zunehmende Zahl von Einwanderern unzufrieden, das würde der Stadt schaden. Denn es kommen immer mehr Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Sitten und Gebräuchen in die Stadt. Zuvor wurden sechs Bauanträge abgelehnt, da sie bei Referenden nicht angenommen wurden.
In Russland leben rund 23 Mio. Muslime, hauptsächlich im Norden von Kaukasus, das sind etwa 15% der russischen Bevölkerung. Nach den Orthodoxen bilden die Muslime die größte Glaubensgemeinde in Russland. Experten schätzen, dass bis 2050 die Zahl der Muslime in Russland auf 50% der Gesamtbevölkerung steigt.
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