
Wie IQNA unter Berufung auf den Telegram-kanal Islam und Deutschland (Europa) berichtet, wurde der Verein JUMA 2010 in Deutschland ins Leben gerufen und begann seine Tätigkeit. Wie sein Titel andeutet, richtet er sich an junge Musliminnen und Muslime, die sich für soziale Aktivitäten interessieren, sich in die Gesellschaft einbringen möchten und Schritte in Richtung der Konvergenz mit muslimischer Gemeinschaft und der deutschen Gesellschaft unternehmen möchten.
Wie JUMA ankündigte, ist JUMA kein religiöser Verein und bietet auch keine religiösen Angebote. JUMA versteht sich nicht als Alternative zu sich (auch) religiös definierenden Jugendvereinen und Moscheen sondern als eine Ergänzung.
Zu den vorwiegenden Tätigkeiten des Vereins gehören, die Interessen der Muslime vorzustellen und eine Brücke zwischen muslimischer Gemeinschaft und der deutschen Gesellschaft zu schlagen. Kontakt mit Politikern, Künstlern und Akademikern zählt deshalb zu seinen Hauptprogrammen.
Im vergangenen Ramadan nahm Bundespräsident Frank Walter Steinmeier als Gast an einer Kulturveranstaltung mit anschließendem Fastenbrechen teil und würdigte die Tätigkeiten des Vereins.
Nach offiziellen Angaben vertritt JUMA nie eine Position, sondern die JUMAner und JUMAnerinnen vertreten jeweils ihre eigene Position. Meinungsvielfalt gehört zu JUMA dazu. Aus diesem Grund sind seine Mitglieder aus unterschiedlichen Rechtsschulen, Glaubensrichtungen und Glaubenspraxen.
JUMA ist zurzeit in Berlin und in verschiedenen Städten Deutschlands aktiv – mit über 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bisher. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin.
http://iqna.ir/fa/news/3738061