IQNA

23:32 - October 08, 2018
Nachrichten-ID: 3000217
New York (IRINN) - Laut dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit, David Kaye, wird die Internationale Gemeinschaft den Fall Khashoggi nicht einfach abhaken.

Anhand der Informationen und Nachrichten könne man im Fall Khashoggi von einem Mord in der saudischen Botschaft in Istanbul ausgehen, sagte David Kaye IRNA zufolge am heutigen Montag. Er forderte darum zu unabhängigen und internationalen Ermittlungen auf.

Sollten sich die Tötungsvorwürfe bestätigen, so werde das UN-Komitee für Meinungsfreiheit die Internationale Gemeinschaft auffordern, unabhängige Maßnahmen zur Aufspürung und Bestrafung der Täter zu ergreifen, hob der Sonderermittler der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit ferner hervor.

Nachdem bekannt war, dass Khashoggi in Istanbul ermordet wurde, haben unzählige Menschenrechtsorganisationen und Staaten ernsthafte Maßnahmen zur Begegnung mit der saudischen Regierung gefordert.

In diesem Zusammenhang gab Amnesty International Sonntagabend bekannt, der Tod des saudischen Journalisten und Regimkritikers käme einem willkürlichen Mord und einer Hinrichtung ohne Gerichtsprozess gleich.

Al Jazeera zufolge war der Leichnam Jamal Khashoggis in einer Gegend in Istanbul entdeckt worden.

Der Journalist und Regimekritiker war am zweiten Oktober nach einem Behördengang in der saudischen Botschaft in Istanbul entführt worden.

Der Name Khashoggis stand auf der von Kronprinz Mohammed bin Salman veröffentlichten Fahndungsliste über Personen, deren Verhaftung angestrebt wird.

 

http://parstoday.com/de/news/world-i43915-uno_internationale_gemeinschaft_wird_khashoggi_fall_nicht_einfach_abhaken

Nombre:
Correo electrónico:
* Kommentar:
* captcha: