IQNA

10:17 - August 03, 2021
Nachrichten-ID: 3004547
Teheran (IQNA)- Nach einem Vorschlag des Vorsitzenden des Hanau-Untersuchungsausschusses im hessischen Landtag, Marius Weiß, sollen bei der Zeugenbefragung zunächst Hinterbliebene zu Wort kommen.

Nach einem Vorschlag des Vorsitzenden des Hanau-Untersuchungsausschusses im hessischen Landtag, Marius Weiß, sollen bei der Zeugenbefragung zunächst Hinterbliebene zu Wort kommen. Der Vater eines Opfers habe ihm signalisiert, dass es der Wunsch der Familien sei, möglichst am Anfang in den Ausschuss zu kommen und auszusagen, sagte der SPD-Politiker der Frankfurter Rundschau (Dienstag). „Ich halte das für sinnvoll und werde dem Ausschuss vorschlagen, diesem Wunsch zu entsprechen.!

Der 43-jährige Deutsche Rechtsextremist hatte am 19. Februar 2020 in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen, bevor er seine Mutter und schließlich sich selbst tötete. Im Fokus des Untersuchungsausschusses soll ein mögliches Behördenversagen bei der brutalen Tat stehen.

Es gebe viele gute Gründe, mit den Angehörigen anzufangen, erläuterte Weiß. Der Ausschuss verspreche sich davon Aufklärung darüber, was nach der Tat passiert ist und wie die Polizei und die Behörden mit den Opferfamilien umgegangen sind. Am Ende der Beweisaufnahme könnte nach den Worten von Weiß die Vernehmung von Innenminister Peter Beuth (CDU) stehen. (dpa/iQ)

 

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