IQNA

Vertreter des Präsidenten der Jamiat Mustafa sagte:
21:45 - January 12, 2022
Nachrichten-ID: 3005340
Teheran (IQNA) - Leiter des Auslandsbüros der Internationalen al-Mustafa-Universität in Afghanistan sagte: „Den Weg der Religionswissenschaft zu beschreiten, erfordert nach Ansicht von Allamah Mesbah eine wissenschaftliche Kritik. Das bedeutet, dass Wissenschaften und insbesondere Geisteswissenschaften sowohl innerwissenschaftlicher als auch grundlegender Kritik unterzogen werden müssen.

Laut IQNA hat der Leiter des Auslandsbüros der Internationalen al-Mustafa-Universität in Afghanistan, Hujjat ul-Islam wal Muslimin Sayyed Abdul Hamid Thabet, in seiner Rede, die er am 11. Januar im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung unter dem Titel „Religionswissenschaft im Denken des zeitgenössischen Philosophen Allamah Mesbah Yazdi“ gehalten hat, gesagt: „Wir sind Allamah Mesbah zu Dank verpflichtet, und ihm Ehre erweisen heißt, der Wissenschaft, Spiritualität und Ethik Wertschätzung entgegenzubringen“. Dann betonte er: „Die Wurzeln der Religionswissenschaft in islamischen Ländern unterscheiden sich von deren Wurzeln in westlichen Ländern“.

Dieser Dozent der Internationalen al-Mustafa-Universität erklärte: „Verzerrte Lehren des Christentums, die Forderung nach einer Trennung von Religion und Wissenschaft, materialistische Tendenzen usw. bilden einige der Gründe dafür, dass sich die Religionswissenschaft im Westen etablierte. Und da sich die Lehren des Islam sehr von den Lehren der christlichen Religion unterscheiden, behandelt die Religionswissenschaft im islamischen Kulturraum nicht dieselben Themen wie im westlichen Kulturraum.“

Im weiteren führte er aus, dass Wissenschaft und Religion mehrere Bedeutungen hätten und in der Literatur 63 verschiedene Definitionen für diese Begriffe existieren würden.

Dann fügte er hinzu: „Allamah Mesbah Yazdi (ra) versteht Religionswissenschaft als eine Wissenschaft, die eine Reihe von Themen behandelt, die sich um eine einzige Achse drehen würden und aus verschiedenen Quellen bzw. durch verschiedene Methoden gewonnen seien. Diese Themen sollten mit dem reinen Islam in Einklang stehen und dem Menschen den Weg zum Glück zeigen.“

Obwohl die Geschichte der Religionswissenschaft in Europa bis ins 15. Jahrhundert und die Renaissance zurückreicht, ist sein Name mit der Etablierung des Faches Religionswissenschaft an der Theologischen Hochschule von Ghom (Hawza) nach der islamischen Revolution bzw. nach der sogenannten ‚Kulturrevolution‘ eng verbunden.

Dieser Dozent der Internationalen al-Mustafa-Universität fügte hinzu: „Somit ist ein wichtiger Punkt in Allamah Mesbahs Überlegungen, dass die Religionswissenschaft im Iran erstmal mit der Debatte um die Islamisierung der Universitäten begonnen hat (was zu beachten sehr wichtig ist). Ein weiterer wichtiger Punkt ist die „verbale Argumentation“ und eine genaue Beschreibung der Begriffe in diesem Bereich.

Der Leiter des Auslandsbüros der Internationalen al-Mustafa-Universität in Afghanistan sagte: „Den Weg der Religionswissenschaft zu beschreiten, erfordert nach Ansicht von Allamah Mesbah eine wissenschaftliche Kritik. Das bedeutet, dass Wissenschaften und insbesondere Geisteswissenschaften sowohl innerwissenschaftlicher als auch grundlegender Kritik unterzogen werden müssen.“

Er verwies weiter auf die herausragenden Eigenschaften von Ayatollah Mesbah Yazdi (ra) und erklärte: „Zu den wichtigsten Eigenschaften von Allamah Mesbah (ra) gehörte die Managementfähigkeit sowie die Fähigkeit, eine besondere Ordnung in seinem Denken zu schaffen.“

 

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