IQNA

23:14 - May 14, 2022
Nachrichten-ID: 3006119
Teheran (IQNA)- In Bezug auf „Hay Ala al-Falah“ (Kommt zum Wohlergehen), das einer der Aufforderungssätze des Gebets- und Iqamah-Aufrufs ist, stellt sich die Frage ob „Gebet“ Wohlergehen und Erlösung ist und wie es zu diesem Wohlergehen führt?

Im Koran wird das Wort „falah“ auf unterschiedliche Weise verwendet. Zum Beispiel beginnt Surah Al-Mu'minun mit dem Vers "Sobald die Gläubigen erfolgreich sind" (Al-Mu'minun / 1) und in der Sure Al-Baqarah nachdem Gott die Frommen beschrieb, sagt Er: „Diese sind geleitet von ihrem Herrn und sind diejenigen Erfolgreichen!“ (Baqara / 5). Fallah wird verwendet, um Glück und Sieg auszudrücken und auch wie in dem Vers „… Heute gewinnt derjenige, der erhaben ist.“ (TaHa Vers 20) gezeigt wird.

Jeder hat von Natur aus das sogenannte „Glück“ verloren und niemand wird es finden der nicht danach sucht.

Das ultimative Ziel und Glück des Menschen ist es Gott näher zu kommen und der Weg dies erreichen ist auf Gott zu achten und ihm zu gehorchen, aber auf diese Weise haben die Notwendigkeiten des materiellen Lebens Hände und Füße des Menschen verschlossen und hindern ihn daran, sich zur Vollkommenheit und Annäherung zu Gott zu bewegen.

Gott erschuf uns um die ultimative Perfektion zu erreichen.

Der beste Faktor der den Menschen vor diesen Nöten bewahren kann, ist das Gedenken an Gott und das beste Zeichen des Gedenkens an Gott wird im Gebet verwirklicht. Wenn also gesagt wird dass „das Gebet die Ursache des Wohlergehens und der Erlösung ist“ bedeutet dies also, dass das Gebet den Menschen von Verschmutzung und materiellen Besitztümern und der Knechtschaft Satans befreien und ihn auf den Hauptweg des wirklichen menschlichen Lebens führen kann, nämlich der Weg der spirituellen Entwicklung.

In der Sure Ankabut Vers 29 sagt Gott ganz deutlich: „Wahrlich! Das Gebet hält von Unanständigkeit und Fehlverhalten ab, denn das Gedenken an Gott ist größer!“

An anderer Stelle, als er sich Gott an den Propheten Moses (pbuh) wandte, erinnerte er: „Und das Gebet dient der Erinnerung (an Gott)!“ (Taha / 20).

 

Auszug aus dem Buch «beh Sujje To» (Zu Dir) von Mohammad Taghi Mesbah Yazdi (1935-2021), Jurist, Philosoph, Korankommentator und einer der Professoren und Denker der Hauza Qoms im Iran. Er verfasste zahlreiche Werke über Islamwissenschaften einschließlich Koran-Interpretation, Philosophie, Ethik und islamisches Wissen.

 

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