IQNA

21:10 - May 18, 2022
Nachrichten-ID: 3006147
TEHERAN (IQNA) – Der syrische Minister für religiöse Stiftung (Awqaf) teilte mit, dass Saudi-Arabien schon das elfte Jahr in Folge die syrischen Pilger von der Hadschpilgerfahrt abhalten würde.

Mohammad Abdul-Sattar al-Sayyed sagte in einem Interview mit Al-Watan daily, dass die Saudis die Hadsch politisiert hätten, wobei er bemerkte, dass Syrien eine Quote von 20 000 Hadschpilgern pro Jahr haben sollte. Riad weigere sich jedoch, die betreffenden Erlaubnisgenehmigungen für die Reise der syrischen Pilger zu unterschreiben.

Mohammad Chairul Akam, ein Mitglied des syrischen Parlaments, sagte ebenfalls, dass Saudi-Arabien anscheinend auch in diesem Jahr, wie in den letzten Jahren, den Syrern nicht erlauben wird, die Hadsch zu vollziehen. Er berichtete, dass die Syrer, seitdem sie sich zur Unterstützung ihrer Regierung und gegen die fremdunterstützte Militanz im Jahr 2011 erhoben hatten, von Riad von der Hadsch verbannt worden sind.

Der Gesetzmacher fügte hinzu, dass viele Länder ein Ende der Politisierung der Hadsch wollen und suchen nach einer gemeinsamen Institution in muslimischen Ländern, um die Heiligen Stätten und die Hadsch zu verwalten.

Syrien ist seit März 2011 im Griff fremdgestützter Militanz, die von terroristischen Gruppen genährt wird, welche der Regierung des Präsidenten Baschar al-Assad gegenüberstehen.

Saudi-Arabien hat verkündet, dass es dieses Jahr ausländische Hadschpilger nach zwei Jahren Pause wegen der Covid-19-Pandemie wieder empfangen wird.

 

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