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Aschura bedeutet, dass Wahrheit niemals sterben wird

20:54 - August 09, 2022
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TEHERAN (IQNA) – Ein libanesischer, christlicher Literat sagte, dass das Aufkommen von Aschura und das Epos, das von Imam Husseni (A.S.) geschaffen wurde, nicht nur alleine den Schiiten gehöre. Aschura portraitiere eine immerwährende Wahrheit über den Menschen, der nicht ohne den Tod dieser Person stirbt.

George Zaki al-Hujjaj hatte diese Bemerkung vor kurzem bei einem von IQNA veranstalteten Forum gemacht. Der Titel des Forums lautete: „Die Darstellung Imam Husseins (A.S.) im Christentum“.

Die anderen beiden christlichenTeilnehmer dieses Forums waren der syrische Denker, Autor und Medienaktivist Antoine Barbara und der libanesische Gelehrte und Forscher Luis Saliba gewesen.

Hujjaj sagte, dass Aschura der Tag sei, an welchem das Blut über das Schwert gesiegt habe und die Wahrheit über die Falschheit gekommen war.

Er sagte, dass Imam Hussein (A.S.) ein absoluter Held gewesen sei, der standhaft geblieben wäre und sich niemals seinen Unterdrückern gebeugt hätte: „(Imam Hussain) kämpfte bis auf den letzten Tropfen Blut, und mit seinem Märtyrertod hatte er ein Epos der Tapferkeit und Verfechtung der Wahrheit geschaffen.“

Hujjaj fügte hinzu, dass die Menschheit in unserem Zeitalter Persönlichkeiten wie Imam Hussein (A.S.) nötig hat, um bei der Verteidigung von Wahrheit und Gerechtigkeit nicht wankelmütig zu sein und gegen die Unterdrücker sich zu erheben.

In seiner Rede sagte Saliba, dass das, was Imam Hussein (A.S.) geschehen war, etwas sei, dass Schiiten und Christen näher zusammenrücken ließ. Er bezog sich auf zeitgenössische christliche Persönlichkeiten wie die arabisch-christlichen Persönlichkeiten Gibran Khalil Gibran, Mikhail Naimy und George Jordac, die über die Ahl-ul-Bait (A.S.) geschrieben hatten.

 

Aschura bedeutet, dass Wahrheit niemals sterben wird

 

Indem er zu einem Dialog zwischen Christen und Schiiten aufgerufen hatte, sagte er, dass es zwischen den Anhängern von Jesus (A.S.) und den Anhängern der Ahl-ul-Bait (A.S.) viele Ähnlichkeiten gäbe.

Er sagte, dass es auch viele Ähnlichkeiten zwischen dem Märtyrertod Imam Husseins (A.S.) und dem, was Jesus (A.S.) beziehungsweise Hazrat Zahra (S.A.) und Maria (S.A.), die Mutter Jesu (A.S.) passiert war, gäbe.

Saliba sagte, dass der Dialog zwischen Schiiten und Christen den Dialog zwischen Islam und Christentum fördern wird und ein friedliches Nebeneinander unter den Anhängern der beiden Religionen stärken wird.

 

Er bemerkte desweiteren, dass er zwei Bücher über den Aufstand Imam Hussein (A.S.) geschrieben habe, wobei er in einem von ihnen gesagt hatte, dass er Imam Hussein (A.S.) mit Jesus (A.S.) und in dem anderen Hazrat Zaynab (S.A.) mit Maria (S.A.) verglichen habe. Sowohl Imam Hussein (A.S.) als auch Jesus Christus (A.S.) hatten sich auf dem Weg des Glaubens geopfert. Beide Männer des Glaubens haben sehr viel miteinander gemeinsam.

Der libanesische Wissenschaftler für Komparative Studien (Christentum und Islam) bemerkte zudem, dass die Klagerituale der Schiiten denen der Christen ähnlich seien. Alle diese Gemeinsamkeiten können dazu beitragen, dass Schiiten und Christen sich annähern.

Der syrische Denker hatte in seiner Rede auf die Studien, die er über die Rolle Hazrate Zaynabs (S.A.) bei dem Aufstand an Aschura geführt hatte, aufmerksam gemacht.

 

Aschura bedeutet, dass Wahrheit niemals sterben wird

 

Antoine Barbara sagte, dass er von dem Mut und der Heldenhaftigkeit in der Sira Hazrate Zaynabs (S.A.) beeindruckt gewesen sei.

Er sagte, dass das, was diese große Frau während des Kerbala-Aufstandes geleistet hatte, mit dem vergleichbar sei, was Imam Hussein (A.S.) getan hatte. Er fügte hinzu, dass ohne der Tapferkeit Hazrat Zaynabs (S.A.) und der Fortsetzung der Aschura-Bewegung durch Imam Sadschad (A.S.) der Islam niemals überlebt hätte.

 

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