IQNA

Österreich: islamfeindliche Hasskriminalität steigt

22:39 - August 15, 2022
Nachrichten-ID: 3006671
TEHERAN (IQNA) – In den letzten Jahren waren Islamfeindlichkeit und antimuslimische Vorfälle in Österreich gestiegen.

Das europäische Land ist für seine erstaunliche Architektur und sein künstlerisches Erbe bekannt. Es ist auf seine Komponisten wie Mozart und den aus Deutschland kommenden Beethoven stolz. Leider ist Österreich in den letzten Jahren für etwas anderes bekannt geworden- nämlich für die wachsende Intoleranz gegen seine muslimische Minderheit.

Nach Daten, die im Juni 2022 freigegeben worden waren, sind im letzten Jahr über 1000 islamfeindliche Vorfälle gemeldet worden- ein schockierender Anstieg, der von Jahr zu Jahr zunimmt. Das berichtete Press TV.

Forschungen über anti-muslimische Hasskriminalität hat ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Angriffe von Männern auf Frauen, von denen vielen Hidschab tragen, verübt werden. Es sind aber nicht nur Kriminalitäten auf Straßenebene, die auf Muslime verübt werden.

Die scharfe Spitze von 2021 war angeblich von der widersprüchlichen, vom Staat eingeführten „Islam Map“ unterstützt worden, die von den Behörden eingeführt worden war, um die Plätze aller Moscheen in Österreich zu markieren. Kritiker glauben, dass diese Karte bei der Verbreitung der Kriminalität geholfen habe.

Im November 2020 hatten die österreichischen Behörden „Operation Luxor“ gestartet, durch welche Wohnungen und Büros von muslimischen Wohlfahrtsorganisationen und Aktivisten als ein Teil des sogenannten Kriegs gegen den „politischen Islam“ durchsucht worden waren, aber Kritiker glauben, dass das einzige Ziel ist, Muslime zu demütigen und die öffentliche Angst gegen den Islam zu schüren. Eine Zunahme der Angst führt fast immer zu mehr Hass.

Quelle: Press TV

 

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