
IQNA: Bei dieser Demonstration auf Einladung mehrerer zivilgesellschaftlicher Organisationen stattfand versammelten sich Hunderte auf dem Odenplan-Platz in Stockholm um ihren Widerstand gegen die Angriffe der Besatzungsarmee auf Zivilisten zum Ausdruck zu bringen. (Quelle: Informationszentrum Palästina)
Die Teilnehmer, die Flaggen Palästinas schwenkten und Plakate trugen verurteilten aufs Schärfste den Mord an Kindern im Gazastreifen sowie Bombardierung von Schulen und Krankenhäusern.
In ihren Parolen forderten die Demonstranten die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens, Ende der Hungersnot und sofortigen Stopp des Völkermords im Gazastreifen und riefen die schwedische Regierung ausdrücklich dazu auf die Waffenverkäufe an Israel einzustellen.
Der schwedische Aktivist Ruben Nilsson betonte gegenüber der Anadolu-Agentur, dass die Proteste so lange andauern werden bis ein dauerhafter Frieden erreicht ist. Er kritisierte die Politik der Regierung von Benjamin Netanjahu und erklärte, dass es trotz des immensen Ausmaßes der humanitären Krise und extrem hohen Opferzahl noch keine spürbare Kursänderung Israels gibt.
Nielsen merkte an, dass Netanjahu dem Waffenstillstandsabkommen nicht aus freiem Willen, sondern nur auf internationalem Druck zustimmte. Er zeigte sich zudem entsetzt über einige Medienberichte wonach der Krieg bis Ende 2026 andauern könnte und warnte, dass die Proteste und zivile Ungehorsam im nächsten Jahr mit Entschlossenheit fortgesetzt werden, sollte sich die aktuelle Lage nicht ändern.
Diese Protestbewegung findet zu einem Zeitpunkt statt an dem offizielle Zahlen des Gesundheitsministeriums von Samstag belegen, dass die israelische Armee den Waffenstillstand seit Inkrafttreten des Abkommens (im Oktober) hunderte Male krass brach. Diese Sabotageakte und anhaltenden Angriffe führten zum Tod von 414 Palästinensern und Verletzung von 1.142 weiteren.
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