IQNA

Gottes frohe Botschaft für Spender

9:50 - November 16, 2022
Nachrichten-ID: 3007212
Teheran (IQNA)- In der Sure Al-Baqarah versprach Gott denen, die ihren Reichtum um Gottes willen den Bedürftigen geben doppelte Entschädigung.

Gemäß den Versen des Korans ist Reichtum in dieser Welt eine der Segnungen Gottes und es gibt Empfehlungen wie man Reichtum erwirbt und wie man ihn nutzt.

Vers 31 der Surah Al-A'raf enthält diesbezüglich einige Punkte:

Kinder Adams! Habt eine gepflegte Erscheinung an jeder Gebetsstätte und esst und trinkt doch überschreitet (dabei) das Maß nicht. Wahrlich! Er liebt nicht diejenigen, die nicht maßhalten.

In diesem Vers riet Gott seinen Dienern zu beten und Segnungen zu verwenden und sagte sie sollten sich von Verschwendung nämlich übermäßigem Konsum ist fernhalten.

In Tafsir Noor ist die hiesige Welt gemäß der koranischen Kultur ein Durchgangsort und sollte nicht als Endstation angesehen werden daher gibt es kein Hindernis die Segnungen zu nutzen und sie zu genießen.

Das was der Koran verbietet ist sich an diese Welt zu binden und das Jenseits zu vernachlässigen und somit nicht nach dem Glück des Jenseits zu streben.

Dieses wichtige Thema wurde in einer anderen Erklärung und unter dem Volk von Shoaib (AS) in Surah Hud angesprochen.

Die Anhänger des edlen Shoaib (a.s.) beschwerten sich bei diesem Propheten warum lässt du uns nicht unser eigenes Kapital und Finanzen ausgeben was er als Grund dafür anführte um Extravaganz zu vermeiden.

Natürlich ist keiner dieser Verse ein Leitfaden, um Segen zu meiden, wie in Vers 24 der Sure Tauba erwähnt:

Sprich: "Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr erwarbt und der Handel dessen Niedergang ihr fürchtet und die Wohnstätten die ihr liebt euch lieber sind als Gott und sein Gesandter und das Kämpfen für seine Sache dann wartet bis Gott mit seiner Entscheidung kommt und Gott weist den Ungehorsamen nicht den Weg."

Die Bedeutung des Verses ist dass die Welt gut ist solange sie das Bessere nicht vernachlässigt und nicht geliebter ist als Gottes Wohlgefallen.

In einem anderen Teil der Verse werden Möglichkeiten erwähnt weltlichen Besitz zu geben weil die Abhängigkeit von weltlichen Besitztümern zur Grundlage der Sünde wird.

Deshalb sagt Gott zum Propheten (SAS): „Nimm Almosen von ihrem Reichtum, um sie zu reinigen, und bete für sie denn dein Gebet ist Trost für sie und Gott ist Allhörend, Allwissend“ (Tauba, 103).

Daher wird eine Person, die von Geld abhängig wird und kein Fünftel-Abgabe und Zakat für ihr Eigentum zahlt geldsüchtig und geht in Richtung Sünde.

In Vers 265 der Sure Al-Baqarah sprach Gott zu denen die den Armen helfen und beschreibt: Und das Gleichnis (Almosen) von denen die ihren Reichtum ausgeben um das Wohlgefallen Gottes und die Standhaftigkeit ihrer Seele zu suchen ist wie das Gleichnis von einem Garten auf einem Hügel. Es ist bestimmt (dass, wenn) Regen darauf fällt die Ernte doppelt so stark wachsen wird und wenn kein Regen darauf fällt, (genügt) ein leichter Regen (es genügt) und Gott sieht, was du tust. (Bawara,265)

Gemäß diesem Vers werden diejenigen die einen Teil ihres Vermögens auf dem Weg Gottes ausgeben ermutigt und wird verhießen dass sie die Ergebnisse ihrer guten Taten im Jenseits sehen werden.

Gemäß diesem edlen Vers werden gute Menschen die nach Gottes Wohlgefallen vergeben doppelt belohnt.

  • Entnommen aus dem Treffen von Lehren aus dem Koran, Hojjat al-Islam, Mohsen Qaraiti, einem Koranexeget.

 

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