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Reinigung der Sünden am dreiundzwanzigsten Tag des Monats Ramadan

15:46 - April 16, 2023
Nachrichten-ID: 3008140
Teheran (IQNA)- Wenn Sie das Fasten des Monats Ramadan nutzen wollen, müssen Sie von Sünden gereinigt werden. Um eine solche Position zu erreichen müssen wir unsere Sünden kennen und Hilfe von Gott suchen, der unsere Fehler übersieht und uns zu reinigt.

Eine Person kann nicht von der Sünde befreit werden, wenn sie ihre Sünde nicht bekennt und nur jemand bekennt seine Sünden, der die Wahrheit der Sünden und ihrer Arten kennt und erkennt welcher Teil seiner Handlungen richtig und welcher Teil falsch war. Das Erreichen dieses Wissens hilft einer Person, sich von Sünden zu reinigen.

Am dreiundzwanzigsten Tag des heiligen Monats Ramadan kannst du Gott bitten: „Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Allerbarmers; Gott! Reinige mich von meinen Sünden und reinige mich von meinen Fehlern und prüfe mein Herz auf  Frömmigkeit der Herzen oder entferne die Spuren der Sünden. Gott! Reinige mich in diesem Monat von Sünde und reinige mich von Fehlern darin und prüfe mein Herz darin mit der Frömmigkeit der Herzen, Sehe hinweg von den Ausrutschern der Sünder.

Erste Botschaft: Sünden reinigen

Die Hässlichkeiten und Sünden, die vom Menschen kommen, erzeugen Finsternis in der menschlichen Seele, denn die Existenz des Menschen bleibt wie ein weiches und weißes Tuch das dunkel wird, wenn es Staub und Schmutz ausgesetzt wird und wenn der erste schwarze Punkt darauf sitzt und es nicht gewaschen wird dringt Dunkelheit in den Stoff ein und diese Schwärze nimmt allmählich zu. Der Mensch sollte somit seine Sünden vor dem Allmächtigen Gott bekennen und seine Liebe  anziehen indem er dem Höchsten Wesen Gebete und Flehen darbringt damit seine Sünden gereinigt werden können.

Einige Möglichkeiten, Sünden zu waschen

  1. Sündenbekenntnis vor Gott
  2. Wahre Reue und Vergebung: Imam Ali (a.s.) sagte: Reue wird in sechs Bedeutungen ausgedrückt: Erstens: Reue für die Vergangenheit. Zweitens: Entscheidung die Sünde nicht mehr zu wiederholen. Drittens: Rechte den Menschen gewähren bis man Gott trifft und keine Schuld hat. Viertens: Erfüllen der Verpflichtungen, die Sie nicht richtig erfüllt wurden. Fünftens: Fleisch schmelzen, das durch verbotenes auf deinem Körper wuchs (mit Traurigkeit) Sechstens: Leiden und Mühsal des Gottesdienstes schmecken wie das Vergnügen der Sünde schmeckte. Nach all diesen Schritten darf man „Astagfirullah“ (Gott! Vergib mir!) sagen.
  3. Pflichtgebete verrichten: Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: Das fünffache Gebet wird mit einem Fluss verglichen in dem sich eine Person fünfmal am Tag wäscht.
  4. Nachtgebet
  5. Den Koran rezitieren
  6. Gedenken: Gottes gedenken und seiner erhabenen Eigenschaften
  7. Hajj und Umrah: Der Gesandte Gottes (SAS) sagte: Hajj (obligatorisch) wird mit dem Paradies belohnt und Umrah ist eine Sühne für jede Sünde.
  8. Segenswünsche für Muhammad und seine Familie
  9. Gute Manieren: Imam Sadiq (a.s) sagte: Gute Manieren zerstören Sünden wie die Hitze der Sonne.
  10. Ausgiebige Niederwerfung: Eine Person kam zum Heiligen Propheten (Friede sei mit ihm) und sagte, dass seine Sünden zunahmen.Der Prophet sagte: „Werfe dich viel nieder denn viel Niederwerfung entfernt Sünden wie der Wind, der Blätter auf den Boden weht.
  11. Almosengeben: Imam Ali (a.s.) sagt: Sühne für große Sünden ist der Schrei der Armen.

Zweite Botschaft: Reinigung von Flecken

Die inneren Mängel, die sich manchmal in unserem Handeln und Verhalten manifestieren sind hässliche moralische Eigenschaften, die in einer Person verwurzelt sind und gereinigt werden müssen damit Herz und Seele, Organe und zusammen mit einer Stimme dienen. Möge Gott der Allmächtige dort platziert werden .

Dritte Botschaft: Gott nimmt Buße an

Große und kleine Sünden, manchmal aufgrund von Fehlern und Irrtümern, Hässlichkeiten und Sünden kommen von uns, die eigentlich auf Satans Kontrolle über uns zurückzuführen sind. Wir bitten Gott unsere Entschuldigungen anzunehmen und uns unsere Fehler zu verzeihen und Gott akzeptiert Reue. Gott sagt in der Sure At-Tawbah: „Wissen sie nicht, dass nur Gott Reue von Seinen Dienern annimmt?"

  • Entnommen aus dem Buch „Whispers of Fasters“, geschrieben von Hojjatul Islam Ruhollah Bidram

 

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