
Behörden hatten lokalen Medien gegenüber bestätigt, dass ein Zuschauer dem Verdächtigten nachgejagt war und festgehalten hatte, bevor er von der Polizei von Hartford inhaftiert worden war.
Die Repräsentantin Maryam Khan, seit ihrer Wahl letzten Jahres das erste muslimische Mitglied des Hauses von Connecticut, hatte kleinere Verletzungen erlitten. Dies hatte Farhan Memon, der Vorsitzende für Connecticut im Rat für amerikanisch-islamsiche Beziehungen (CAIR) am Mittwochabend Newsweek bei einem Telefongespräch erzählt.
Newsweek hatte Khan und die Polizei von Hartford über E-mail für eine Stellungnahme angeschrieben.
Die Polizei von Hartford hatte NBC Connecticut berichtet, dass die Beamten am Mittwoch grob gesagt gegen 11 Uhr einen Anruf erhalten hatte, dass ein Mann eine Frau angegriffen hätte. Als die Polizei ankam, sahen sie, dass der Verdächtige, der als der 30-jährige Andrey Desmond, Einwohner von New Britain, Connecticut, von einem zivilen Zuschauer gefangengenommen worden war.
Die Behörden sagte, dass Desmond einer Klage wegen Überfall dritten Grades, ungesetzmäßiger Enschränkung, Friedensbruch und Polizeibelästigung gegenüberstehe.
Khan hatte CAIR, einer muslimischen Zivilrechts- und Anwaltsorganisation, gesagt, dass sie, ihre drei Kinder, ihre Schwester und eine Freundin gerade die Eid al-Adha-Versammlung verlassen hätte, als der Angriff passierte.
Eid al-Adha erinnert an die Opferbereitschaft des Propheten Abrahams, seinen Sohn auf Befehl Gottes zu opfern. Der heilige Tag wird mit Gebeten, kleinen Geschenken für Kinder, Verteilung von Fleisch unter Bedürftige und sozialen Versammlungen gefeiert.
Khan hatte der Anwaltsgruppe gesagt, dass der Verdächtige, als er sich ihnen zuerst genähert hatte, vulgäre und obszöne Bemerkungen gemacht hätte. Dabei hätte er sie ergriffen und geschlagen und sie zu Boden geworfen- außerhalb der Gebetsversammlung, die im XL Zentrum in Hartford abgehalten worden war.
Memon erzählte der Newsweek: „Als ich mit ihr heute Nachmittag gesprochen hatte, sagte sie, dass ihr Gesicht verschrammt war und ihr Genick stark schmerzte. Und da ist auch dieses Gefühlstrauma, das ich mir noch nicht einmal vorstellen kann, nicht nur was ihr passiert war, sondern auch die Kinder und ihre Schwester zu beschützen, als der Mann anfing, sie zu belästigen.“
Memon sagte, dass Khan versucht hatte, ihre Kinder aus dem Geschehen herauszuhalten. Sie wusste nicht, was dieser Mann vorhatte, ob er bewaffnet war oder nicht. Also hatte sie versucht, sich zwischen den Mann und den Rest der Familie zu stellen und erlitt als Resultat die Verletzungen.
Memon sagte, dass die lokale muslimische Gemeinde hinsichtlich der fehlenden Polizeipräsenz während der Gebetsversammlung, die Tausende an Leuten angezogen haben soll, bedenklich gewesen sei. Er sagte, dass Sicherheitspersonal und Polizei nirgendwo zu finden gewesen sseien, als der Vorfall passierte und fügte hinzu, dass Khan und ihre Schwester um Hilfe geschrieen hätten, bis dieser Zuschauer ankam und erfolgreich den Verdächtigen gejagt und festgenommen hatte.
Memon sagte, dass während sie das Motiv für diesen Angriff nicht kannten, seien Muslime leider ein Ziel.
Mariyam glaubt, dass es ihre „Muslimheit“ gewesen sei, die diese Person gereizt hätte und, wissen Sie, hinsichtlich der Dinge, die er gesagt hatte, obwohl sie nicht überwiegend islamfeindlich gewesen sind, waren sie in ihrer Nature irgendwie von sexualer Natur gewesen. Und sie denkt, wissen Sie, dass unter der Tatsache, dass sie wegen ihres Kopftuchs als eine Muslimin identifiziert worden war und er dachte, dass sie ein leichtes Ziel sei.“
Quelle: Newsweek.com
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