IQNA

Leiter der Bahrain Human Rights Association betonte im IQNA-Webinar:

Notwendigkeit der Bildung einer internationalen Koalition gegen Islamophobie

17:54 - July 31, 2023
Nachrichten-ID: 3008808
Teheran (IQNA)- Baqir Darvish sagte: Natürlich kann die Schändung der Heiligtümer wie das Verbrennen des Korans auf unterschiedliche Weise verurteilt werden. Ein Vorschlag besteht darin, eine Koalition zwischen zivilgesellschaftlichen Institutionen in verschiedenen islamischen und nichtislamischen Ländern zu bilden, um gegen Islamophobie und Beleidigungen islamischer Heiligtümer wie des Heiligen Korans und des muslimischen Glaubens vorzugehen.

Laut IQNA wurde im Anschluss an die Entweihung des Heiligen Korans und Beleidigung islamischer Heiligtümer in mehreren europäischen Ländern und kürzlich in Schweden das internationale Webinar „Beleidigung des Korans aus der Perspektive der internationalen Menschenrechte“ am Sonntag, 30. Juli auf Initiative dieser Nachrichtenagentur abgehalten.

In diesem Webinar, das am Sonntag um 11:00 Uhr auf der Website der International Quran News Agency (Iqna) in Aparat unter der Adresse von iqnanews stattfand, sprach Mohsen Qanei; Experte für internationale Angelegenheiten. Und der bahrainische Rechtsanalyst Khalil Hassan beantwortete Fragen in dieser Sendung online.

Dieses Webinar führten mit Youssef Qarout; Vertreter des Obersten Rates der libanesischen Schiiten in Schweden und Baqir Darwish, ein bahrainischer Anwalt und Leiter der Bahrain Human Rights Association, führten die Videokonferenz mit einer virtuellen Rede fort.

Baqir Darwish, ein bahrainischer Anwalt, betonte in seiner Videoansprache in diesem Webinar, dass die Entweihung heiliger Dinge wie die Koranverbrennung auf unterschiedliche Weise verurteilt werden kann. Ein Vorschlag besteht darin, eine Koalition zwischen zivilgesellschaftlichen Institutionen in verschiedenen islamischen und nichtislamischen Ländern zu bilden, um gegen Islamophobie und Beleidigungen islamischer Heiligtümer wie des Heiligen Korans und des muslimischen Glaubens vorzugehen.

Die Worte von Baqer Darvish finden Sie im Folgenden:

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Ich grüße die Würdenträger, die für das Webinar der Nachrichtenagentur IQNA verantwortlich sind, sowie alle Gelehrten und Adligen, die daran teilgenommen haben, und möge die Barmherzigkeit und der Segen des allmächtigen Gottes mit Ihnen sein.

In den vergangenen Tagen ist uns etwas passiert, nämlich ein abscheuliches Verbrechen gegen eines der heiligen Bücher Gottes, das Hauptquelle der Gesetzgebung im Islam darstellt nämlich den Heiligen Koran. Zu diesem Verbrechen gaben die Medien bekannt, dass einer der Extremisten ein Exemplar des Heiligen Korans verbrannte.

Schweden rechtfertigte die Zulassung des Verbrechens der Koranverbrennung in diesem Land damit, dass es ihm erlaubt habe, dies im Rahmen der Meinungsfreiheit zu tun.

Tatsächlich handelt es sich bei solchen Verbrechen für die Rechtfertigungen vorliegen und es Extremisten ermöglichen, mit ihnen zu interagieren unabhängig davon, ob sie Islamophobie fördern oder religiöse und konfessionelle Aufstände anstiften unter dem Titel der Meinungsfreiheit! Zwar gibt es in keinem der internationalen Gesetze und Verordungen im Zusammenhang mit Menschenrechten rechtliche Rechtfertigungen und Gründe für die Begehung solcher Verbrechen und ein solches Verhalten ist illegal.

Tatsächlich entstand das Geschehen aus einer willkürlichen und persönlichen Wahrnehmung heraus von vielen Parteien, Institutionen und Ländern verurteilt wurde. Schweden hat ein solches Verbrechen unter dem Titel der Meinungsfreiheit zugelassen, während jeder, der auf der Grundlage von Werten und Ethik gegen das Besatzungsregime Stellung bezieht, unter dem Vorwand der Judenfeindschaft verfolgt und geschändet wird.

Ebenso wird jemand, der die Verbreitung von Homosexualität kritisiert und sich gegen diejenigen stellt, die diese abscheulichen Verhaltensweisen wie Homosexualität usw. verbreiten dies nicht zulassen und hier erleben wir eine doppelzüngige Politik! Und zwar, so dass bei der Klassifizierung von Handlungen die Politik ein Kriterium ist und einige Verhaltensweisen von der schwarzen Liste gestrichen werden. Verhaltensweisen, die tatsächlich und bei aller Transparenz die einfachste Form von Rassismus und Hassrede sind, weil diese Rede zu Gewalt führt, u. a politische und intellektuell, religös oder nicht religiös und so weiter.

Das Verbrechen der Koranverbrennung stört die Stabilität der Gesellschaft und anderer internationaler Angelegenheiten. Angesichts dieses äußerst hässlichen und beschämenden Verhaltens sollten daher zunächst die nationalen und internationalen Rechtsinstitutionen sowie die Länder der islamischen Welt und andere Regierungen die sofortige Herausgabe einer Erklärung und ein Dokument der Ideale in den Vereinten Nationen anstreben. Dieses soll die Beleidigung der Heiligkeiten der Muslime insbesondere des Heiligen Korans verbieten und dieses Dokument sollte genehmigt werden ebenso wie andere Dokumente genehmigt wurden, die sich auf frühere Erfahrungen beziehen und die Wiederholung anderer krimineller Verhaltensweisen verhindern.

Natürlich gibt es verschiedene Formen der Verurteilung der Koranverbrennung wie etwa verbale und sprachliche Verurteilungen und sogar den Boykott schwedischer Waren , was eine Form des friedlichen, kulturellen und rechtlichen Protests darstellt und darüber hinaus können viele Instrumente zur Verurteilung der Schändung eingesetzt werden. Ein Vorschlag ist, dass zwischen den Institutionen Zivilgesellschaften in verschiedenen islamischen und nicht-islamischen Ländern eine Koalition bilden sollten, um gegen Islamophobie sowie Beleidigungen islamischer Heiligtümer wie den Heiligen Korans und des muslimischen Glaubens vorzugehen.

Wir betonen, dass ein solches Verbrechen gesetzlich verurteilt werden muss. Hier möchten wir nicht über einige Gesetze sprechen, die sich auf einige Länder beziehen und mit denen sie die Schändung heiliger Dinge rechtfertigen. Doch trotz der Tatsache, dass dieses Problem in den internationalen Gesetzen eindeutig ist, besteht der Ansatz einiger Länder bei der Auslegung dieser Gesetze leider darin, mit Worten zu spielen um solche Verbrechen zu rechtfertigen, die im Einklang mit Hassverbrechen stehen und das ist der Fall bei der Entweihung des Heiligen Korans. Dies stellt jedenfalls kein Hindernis für die Bemühungen um die Herausgabe eines völkerrechtlichen Dokuments zum Sakrilegverbot dar und seine Genehmigung ist möglich.

Abschließend verurteilen wir erneut dieses Verbrechen, das die Gefühle von Millionen Muslimen in verschiedenen Ländern der Welt zerüttete. Vielen Dank und der Friede und Segen Gottes seien auf Ihnen.

 

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