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Überblick über neuesten Entwicklungen in Palästina

Von Einzelheiten des Waffenstillstandsplans bis zur Warnung der Hamas an das zionistische Regime

6:02 - May 08, 2024
Nachrichten-ID: 3010440
IQNA- Der Vizepräsident der palästinensischen islamischen Widerstandsbewegung Hamas im Gazastreifen erläuterte die Einzelheiten des Waffenstillstandsplans in diesem Streifen. Unterdessen warnte diese Bewegung vor dem zionistischen Angriff auf Rafah und betonte, dass der Widerstand für einen solchen Angriff bereit ist.

Laut IQNA unter Berufung auf Al Jazeera erläuterte Khalil al-Hayeh, Vizepräsident der palästinensischen islamischen Widerstandsbewegung Hamas im Gazastreifen den vorgeschlagenen Waffenstillstandsplan im Gazastreifen, dem die Bewegung zustimmte.

Al-Hiya gab bekannt: Dieser von den katarischen und ägyptischen Vermittlern vorgelegte Vorschlag besteht aus drei Phasen. Dieser Vorschlag beinhaltet einen vollständigen Rückzug aus dem Gazastreifen, Rückkehr der Flüchtlinge und Austausch von Gefangenen in drei Phasen.

Der Vizepräsident der Hamas-Bewegung im Gazastreifen erklärte: Dieser Vorschlag sieht die Freilassung von 30 Gefangenen aus den Gefängnissen des Besatzungsregimes vor basierend auf ihrem Dienstalter im Vergleich zu jedem israelischen Gefangenen. Dem Wortlaut des vorgeschlagenen Abkommens zufolge sind die Phasen des Waffenstillstands aufeinanderfolgend und zusammenhängend.

Al-Hiya fuhr fort: In der zweiten Phase dieses vorgeschlagenen Plans wird die sofortige Einstellung militärischer und feindlicher Operationen dauerhaft angekündigt. Die Vermittler sagten uns, dass der US-Präsident eindeutig die Umsetzung des Abkommens garantiert. Jetzt ist der Ball beim israelischen Besatzungsregime.

Er fügte hinzu: Wir stimmten dem den Vermittlern vorgeschlagenen Waffenstillstandsplan voll und ganz zu. Mit diesem Abkommen erreichten wir unsere Ziele in Bezug auf Waffenstillstand, Rückkehr der Flüchtlinge, Erleichterung und ernsthafte Vereinbarung zum Austausch von Gefangenen.

Al-Hiya fuhr fort: Am ersten Tag der ersten Phase des Abkommens wird es ein klares Festhalten an der vorübergehenden Aussetzung der Militäreinsätze geben. Es gibt keine Begrenzung für die Rückkehr von Vertriebenen und diese Frage wird im Vorschlag des Abkommens klar erwähnt.

Er sagte: In der ersten Phase des vorgeschlagenen Waffenstillstandsplans werden sich die Besatzer an den Rand der Grenzgebiete innerhalb des Gazastreifens zurückziehen. In einigen Fällen ist es uns nicht gelungen den Weg zu ebnen diesen verrückten Krieg zu beenden und den wahren Prozess des Gefangenenaustauschs zu verwirklichen.

Al-Hiya fügte hinzu: In der ersten Phase werden indirekte Gespräche über ägyptische und katarische Vermittler über Methoden des Gefangenenaustauschs geführt.

Er fuhr fort: Wir haben kein konkretes Datum für die Zustimmung Israels zum vorgeschlagenen Waffenstillstandsplan bekannt gegeben und warten auf Reaktion der Besatzung auf unsere Zustimmung zum vorgeschlagenen Waffenstillstandsplan.

 

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Folter palästinensischer Märtyrer in Gaza

Experten der UN wiesen in einem Bericht auf die schrecklichen Ausmaße des Krieges des zionistischen Regimes gegen den Gazastreifen hin.

Experten der UN gaben bekannt, dass die Leichen, die kürzlich in den Massengräbern der Krankenhäuser Naser und Shafa gefunden wurden, Anzeichen von Folter aufwiesen. Es wurden auch einige mögliche Fälle beobachtet, in denen Menschen lebendig begraben wurden.

In der Fortsetzung dieses Berichts heißt es: Wir bringen unsere Abscheu über die anhaltenden Berichte über sexuelle Übergriffe und Gewalt gegen Frauen, Mädchen und gefangene Frauen durch die israelischen Streitkräfte zum Ausdruck.

Experten der UN erklärten: Das israelische Kabinett versäumte es wiederholt unabhängige, gesunde und effiziente Untersuchungen zu den erklärten Verbrechen durchzuführen.

Im Bericht heißt es weiter: „Wir sind entsetzt darüber, dass Israel Frauen mit solch brutalen, wahllosen und unverhältnismäßigen Angriffen angreift.“

Diese Experten betonten: Täglich gebären mehr als 183 Frauen ohne Betäubung. Gleichzeitig sterben Hunderte von Babys, weil es keinen Strom für den Betrieb des Babybrutkastens gibt.

 

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Irland und Spanien wollen Staat Palästina anerkennen

Der irische Premierminister Simon Harris veröffentlichte eine Nachricht im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) und betonte die Notwendigkeit den unabhängigen Staat Palästina anzuerkennen.

Der irische Premierminister fuhr in diesem Zusammenhang fort: Irland und Spanien wollen Palästina anerkennen.

Simon Harris schrieb weiter: „Die offizielle Anerkennung Palästinas wird als wichtig erachtet, weil man anerkennt, dass die Zwei-Staaten-Lösung ein Weg ist Frieden und Stabilität in der Region zu schaffen.“

 

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Raketenangriff der Quds-Bataillone auf zionistische Siedlungen

Nachdem seit Beginn der Al-Aqsa-Sturmoperation und den Angriffen der zionistischen Armee auf den Gazastreifen 213 Tage vergangen sind dauern die Operationen der palästinensischen Widerstandsgruppen gegen die besetzten Gebiete ebenfalls noch immer an.

Die Quds-Brigaden (militärischer Zweig der palästinensischen Islamischen Dschihad-Bewegung) gaben bekannt, dass Raketen auf die zionistischen Siedlungen „Sadirut“, „Maflasim“ und die zionistischen Siedlungen rund um den Gazastreifen abgefeuert wurden.

Die Qassam-Brigaden (militärischer Zweig der palästinensischen islamischen Widerstandsbewegung der Hamas) gaben außerdem bekannt, dass sie auf die „Natsarim“-Achse mit dem Kurzstreckenraketensystem „Rojum“ schoss.

Laut Ankündigung der Qassam-Brigaden schossen diese Bataillone außerdem zusammen mit den Bataillonen des „Märtyrer-Dschihad-Dschibril“ mit Kurzstreckenraketen des Typs „107“ auf die Kommandozentrale der Armee des zionistischen Regimes in der „Netsarim“-Achse.

Darüber hinaus schossen Kämpfer der Qassam-Bataillone in einer gemeinsamen Operation mit den „Shahid Jihad Jibril“-Bataillonen mit schweren Mörsern auf Soldaten des zionistischen Regimes in der „Netsarim“-Achse.

Die Streitkräfte des „Märtyrers Omar Al-Qasim“ kündigten außerdem einen Mörserangriff auf die Waffen des zionistischen Regimes in der zionistischen Stellung „Sofa“ an.

 

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Hamas warnt Tel Aviv vor dem Angriff auf Rafah

Abdul Rahman Shaft, einer der Befehlshaber der Hamas, sagte: „Wir sagen Netanjahu, dass er den Widerstand so finden wird, wie er ihn in Khan Yunis, Beit Hanoun und Gaza-Stadt vorfand.“

Er fügte hinzu: „Der Widerstand in Rafah ist bereit mit jeglichem Angriff und Überfall umzugehen und die Besatzer müssen diese Botschaft gut verstehen.“

Abdur Rahman betonte nachdrücklich: Das Überleben oder Tod feindlicher Gefangener in den Händen des Widerstands hängt mit dem zionistischen Feind selbst zusammen.

Er fügte hinzu: Wenn Netanjahu Rafah angreift wird er absolut nichts erreichen und die Situation wird ähnlich wie in anderen Gebieten von Gaza sein, wo seine Angriffe scheitern werden. Der Widerstand liegt in den Herzen unserer Nation. Das Kabinett Netanjahu wird stürzen, egal ob der Angriff ausgeführt wird oder nicht.

 

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PLO begrüßt Zustimmung der Hamas zum Waffenstillstand

Hossein Al-Sheikh, Sekretär des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), dankte der Palästinensischen Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas) für ihre Zustimmung zum vorgeschlagenen Plan zur Umsetzung eines Waffenstillstands und zur Beendigung des Konflikts.

Al-Sheikh fügte hinzu: Wir schätzen die Zustimmung der Hamas zum Waffenstillstandsabkommen und Israel muss dies umsetzen.

Er fügte hinzu: Israel sollte sich sofort aus dem Gazastreifen zurückziehen und die Palästinensische Autonomiebehörde sollte dorthin zurückkehren.

Abschließend betonte der Sekretär des PLO-Exekutivkomitees: Die Hamas verhielt sich taktvoll, als sie auf diesen jüngsten Vorschlag für ein Waffenstillstandsabkommen reagierte.

Ismail Haniyeh, Leiter des politischen Büros dieser Bewegung, gab in einem Telefonat mit Mohammad bin Abdulrahman Al Thani, Premierminister und Außenminister von Katar und Seyed Abbas Kamel, Chef des ägyptischen Geheimdienstes bekannt, dass die Hamas dem Vorschlag von Doha und Kairo bezüglich des Waffenstillstands im Gazastreifen zustimmte.

Das Al-Mayadeen-Netzwerk zitierte auch einen der Befehlshaber des palästinensischen Widerstands und berichtete, dass die Vermittler und die Hamas-Bewegung eine neue und feste Formel für die Schaffung eines Waffenstillstands fanden und auch dieses Problem lösten.

 

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