IQNA

Überblick über neuesten Entwicklungen in Palästina

Von schweren Verlusten der zionistischen Armee bis zur Ausbreitung der Anti-Netanjahu-Proteste

10:52 - June 03, 2024
Nachrichten-ID: 3010631
IQNA- Die Medien des zionistischen Regimes präsentierten neue Statistiken über die Zahl der verwundeten zionistischen Soldaten während des Gaza-Krieges und schweren Verlusten der Armee des zionistischen Regimes in diesem Krieg. Auch forderten Demonstranten in den besetzten Gebieten, dass Netanjahu dem vorgeschlagenen Plan von Biden zustimmen soll.

Laut IQNA unter Berufung auf al-Mayadeen erkannten die Medien des zionistischen Regimes durch Vorlage neuer Statistiken die schweren Verluste der Armee dieses Regimes während des Gaza-Krieges an.

Die Medien des zionistischen Regimes gaben zu, dass seit Beginn des Krieges gegen den Gazastreifen am 7. Oktober letzten Jahres und auch während des Krieges an der besetzten palästinensischen Grenze zum Libanon 20.000 Soldaten des zionistischen Regimes verletzt wurden.

Diese Medien beschrieben die Verwundung dieser Zahl zionistischer Soldaten als beispiellose und hohe Zahl.

Außerdem gaben die Medien des zionistischen Regimes bekannt, dass von diesen 20.000 verwundeten zionistischen Soldaten 8.298 Soldaten als behindert eingestuft wurden.

Darüber hinaus gab auch der zionistische Fernsehsender „Kan“ in einem anderen Bericht zu, dass das zionistische Regime in einen Zermürbungskrieg an mehreren Fronten geriet.

Vor einiger Zeit erkannten die Medien des zionistischen Regimes die geringe Glaubwürdigkeit der vom zionistischen Regime angekündigten Nachrichten und Drohungen an.

Diese Medien gaben bekannt, dass nur 20 % der vom zionistischen Regime verbreiteten Nachrichten und Drohungen glaubwürdig sind. Und das obwohl Medienberichten des zionistischen Regimes zufolge diese Quote im Falle der libanesischen Hisbollah bei 80 % liegt.

Auch die Medien des zionistischen Regimes kritisierten die Worte von Daniel Hagari, dem Sprecher der Armee dieses Regimes, und verkündeten: „Die Armee ist die Verteidigungsarmee des Kabinetts.“

 

Von schweren Verlusten der zionistischen Armee bis zur Ausbreitung der Anti-Netanjahu-Proteste

 

Demonstrationen von Siedlern vor dem Kriegsministerium des zionistischen Regimes

Ein Reporter von Al Jazeera berichtete, dass Tausende zionistischer Siedler vor dem Gebäude des israelischen Kriegsministeriums in Tel Aviv protestierten.

Die Nachrichtenmedien berichteten, dass eine Reihe protestierender Siedler einen der Eingänge zum Kriegsministerium des zionistischen Regimes blockierten.

Bei ihrer Protestdemonstration vor dem Gebäude des Kriegsministeriums des zionistischen Regimes forderten diese Siedler die Unterzeichnung eines Gefangenenaustauschabkommens zwischen diesem Regime und dem palästinensischen Widerstand im Gazastreifen.

Die Medien des zionistischen Regimes berichteten, dass die zionistischen Siedler in verschiedenen Teilen der besetzten Gebiete die Straßen blockieren um gegen die Führer dieses Regimes zu protestieren.

Zuvor kam es in den besetzten Gebieten mehrfach zu ähnlichen Protestdemonstrationen der zionistischen Siedler.

Es ist anzumerken, dass mit der Fortsetzung des Krieges gegen den Gazastreifen und dem Ausbleiben jeglicher militärischer Erfolge des zionistischen Regimes die Kritik in den besetzten Gebieten an Benjamin Netanyahu, dem derzeitigen Premierminister dieses Regimes und seinem Kabinett zunahm. Netanjahus Gegner werfen ihm vor, Zeit zu gewinnen zu wollen, um an der Macht zu bleiben um einem Gerichtsverfahren gegen ihn zu entgehen.

 

Darüber hinaus wollen die Familien der zionistischen Gefangenen, dass das zionistische Regime die zionistischen Gefangenen des Widerstands ohne Zeitverschwendung und um jeden Preis mittels einer Vereinbarung mit dem palästinensischen Widerstand freibekommt und die nutzlosen Angriffe auf den Gazastreifen stoppt, was nicht nur Palästinenser tötet sondern auch die Gefangenen, daher muss dies aufhören.

 

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Familien zionistischer Gefangener: Netanyahu soll Bidens Erklärungsvereinbarung akzeptieren

Die Familien der zionistischen Gefangenen in der Nähe des palästinensischen Widerstands im Gazastreifen gaben eine Erklärung heraus in der sie die Mitglieder der Knesset des zionistischen Regimes aufforderten das von US-Präsident Joe Biden vorgeschlagene Abkommen zu unterstützen.

Die Familien der zionistischen Gefangenen sagten dem palästinensischen Widerstand: „Wir glauben, dass Netanyahu erneut versuchen wird das vorgeschlagene neue Abkommen zu vereiteln. Netanjahu soll klar zum Ausdruck bringen, dass er Bidens Erklärungsvereinbarung akzeptiert!“

Diese zionistischen Siedler sagten: Die Extremisten im Kabinett Netanyahu wollen die endlose Fortsetzung des Krieges. Wir sagen Gantz und Eisenkot, dass sie sicherstellen müssen, dass Netanyahu nicht versucht das Erklärungsabkommen von außen zu vereiteln und ihre Macht nutzen müssen um das neue Gefangenenaustauschabkommen zum Erfolg zu führen.

In der Erklärung hieß es weiter: Wir dürfen die Chance, die uns Bidens Rede gab nicht verpassen. Die von Biden erstmals verkündete Einigung lässt auf sichere Rückkehr der Gefangenen hoffen.

In der Fortsetzung ihrer an andere Siedler gerichteten Erklärung betrachteten diese zionistischen Siedler den US-Präsidenten als den wahren Freund des zionistischen Regimes und ihren besten Freund und verkündeten: Biden will uns helfen aus der Grube herauszukommen, in die wir fielen. Wir fordern die Israelis auf auf die Straße zu gehen um die Umsetzung des Abkommens zu gewährleisten.

Die Familien der zionistischen Gefangenen des palästinensischen Widerstands im Gazastreifen betonten: Netanjahu will eine Einigung verhindern! Außerdem begannen einige Biden anzugreifen.

 

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EU begrüßte neuen Waffenstillstandsplan  

Der Präsident der EU, Charles Michel, begrüßte den von US-Präsident Joe Biden angeblich neuen Vorschlag des zionistischen Regimes für einen Waffenstillstand in Gaza und Freilassung der Gefangenen.

Charles Michel schrieb im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter): Ich begrüße den neuen Vorschlag von Joe Biden für einen vorübergehenden Waffenstillstand in Gaza, Freilassung von Geiseln und humanitäre Hilfe.

Der Präsident des Europarats sagte: „Es ist sehr wichtig, dass dies eine Gelegenheit für Gespräche über eine langfristige Lösung des Krieges in Gaza schafft insbesondere eine dauerhafte Einstellung der Feindseligkeiten und Abzug der israelischen Streitkräfte sowie Wiederaufbau von Gaza.“

Er fügte hinzu, dass er die Bemühungen der USA in Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern insbesondere Katar und Ägypten schätzt.

Michel fuhr fort: Das Leiden des palästinensischen Volkes muss aufhören und rief alle Seiten auf diese Gelegenheit zu nutzen.

Der Präsident der USA behauptete Freitagabend, dass das zionistische Regime einen neuen Vorschlag zur Einführung eines Waffenstillstands und zum Austausch von Gefangenen vorlegte und forderte die Parteien auf diese Gelegenheit nicht zu verpassen und eine Einigung über diesen Vorschlag zu erzielen. Ein Vorschlag, der die Freilassung zionistischer Gefangener und Wiederaufbau von Gaza beinhaltet.

Diesem angeblichen Plan zufolge soll zunächst ein sechswöchiger Waffenstillstand vereinbart werden in dem Hamas und das zionistische Regime verhandeln um einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden. Sollten die Verhandlungen jedoch länger als sechs Wochen dauern wird der vorübergehende Waffenstillstand verlängert bis eine endgültige Einigung zur Beendigung des Krieges erzielt wird.

Der Präsident der USA gab bekannt, dass die erste Stufe dieses Drei-Stufen-Plans des zionistischen Regimes von dem er behauptet, dass er der Hamas übergeben wurde einen vollständigen Waffenstillstand und Abzug der Soldaten des zionistischen Regimes aus besiedelten Gebieten Gazas umfasst, Freilassung einiger Gefangener und Rücküberführung der Leichen, Rückkehr einiger palästinensischer Zivilisten in ihre Häuser in Gaza und Verstärkung der humanitären Hilfe.

Die zweite Phase dieses Plans umfasst außerdem die dauerhafte Beendigung der Feindseligkeiten, die Zusammenarbeit zur Freilassung der verbleibenden Gefangenen und Abzug des zionistischen Militärs aus Gaza.

In der dritten Phase umfasst dieser Plan auch den Hauptplan für den Wiederaufbau von Gaza und Übergabe der Leichen der Gefangenen an ihre Familien.

 

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Belgien verurteilte Bezeichnung UNRWA als Terrororganisation seitens Knesset

Hadja Lahbib, die Außenministerin Belgiens, kritisierte diesen Samstag im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) scharf das Vorgehen der Knesset (Parlament des zionistischen Regimes) das Hilfswerk der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) als terroristische Organisation einzustufen.

Die belgische Außenministerin schrieb dazu: Belgien verurteilt die Bemühungen des israelischen Parlaments die UNRWA als Terrororganisation einzustufen und die Immunität ihrer Mitarbeiter aufzuheben.

Hadja Lahbib fügte weiter hinzu: Angesichts der aktuellen unglücklichen humanitären Lage in Gaza sind die Aktivitäten des UNRWA für die Palästinenser dringend notwendig.

 

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Norwegen unterstützt Bidens Waffenstillstandsvorschlag

In einer Erklärung vom Samstag unterstützte der norwegische Premierminister den Waffenstillstandsvorschlag von US-Präsident Joe Biden in Gaza.

Auf Social Media X forderte Jonas Garstor alle am Gaza-Krieg beteiligten Parteien auf mit dem von US-Präsident Joe Biden vorgelegten Waffenstillstandsvorschlag zu kooperieren.

Am Freitag Ortszeit sagte US-Präsident Joe Biden in einer Rede zum Krieg gegen Gaza, dass Israel einen neuen Waffenstillstand vorgeschlagen habe, der über Katar an die Hamas weitergeleitet worden sei

 

 

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