
IQNA aus Qom berichtet:
Der 27. Radschab ist für Muslime sehr wichtig. An diesem Tag wurde der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) im Alter von vierzig Jahren zum Propheten in Mekka berufen. Er war der letzte Prophet, der von Gott gesandt wurde, um die Menschheit den rechten Weg zu leiten.
Die Muslime legen großen Wert auf diesen Tag, an dem auch die ersten fünf Verse der Sure „al-Alaq“ (96. Sure) offenbart wurde.
Deshalb hat die Verwaltung von Heiligen Schrein von Imam Hussein (Friede sei mit ihm) im Irak im Jahr 2010 diesen Tag für „Welt-Koran-Tag“ erklärt.
2014 hat der irakischen Premierminister diesen Tag anerkannt.
Die zweite Veranstaltung für „Welt-Koran-Tag“ fand am Sonntag, 11. Januar 2026, in der heiligen iranischen Stadt Qom statt. Daran nahmen Koranrezitatoren und Koran-Auswendiglerner aus dem Iran und dem Irak teil.
Die Veranstaltung begann mit der schönen Rezitation von Karim Mansuri, dem berühmten iranischen Koranrezitator. Seine Rezitation verlieh der Eröffnung eine spirituelle Atmosphäre.

Zweiter Internationaler Koran-Tag zum Gedenken an Abudl Basit
Um Abdul Basit zu gedenken, wurde die zweite Veranstaltung für „Welt-Koran-Tag“ nach diesem berühmten ägyptischen Rezitator benannt.
Auf der Veranstaltung wurde ein Video ausgestrahlt, in dem das Leben von Abdul Basit und seine Koran-Aktivitäten erklärt wurden
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Unter "Berufung" [mab'ath] bzw. „Aussendung“ des Propheten Muhammad (s.) wird der Tag der ersten Offenbarung in verbaler Form verstanden, wobei die ersten fünf Verse der Sure „al-Alaq“ (96. Sure) ausgesprochen wurden.
Die Berufung erfolgte am 27. Radschab 13 Jahre vor der Auswanderung (bzw. im 40. Jahr des Elefanten). Eine detaillierte Darstellung ist bei der ersten Offenbarung nachzulesen.
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