
IQNA: Die Bischöfe erklärten in einer Sonderbotschaft, der ersten ihrer Art seit zwölf Jahren und knüpften damit an ähnliche Kritikpunkte von Papst Leo X. an, der zu einer tiefen Reflexion über den Umgang mit Einwanderern in den USA unter Präsident Trump aufgerufen hatte: Wir sind besorgt über die Gefährdung der Heiligkeit von Gotteshäusern und des besonderen Charakters von Krankenhäusern und Schulen“
Die Trump-Regierung verfolgt seit ihrem Amtsantritt Anfang des Jahres eine aggressive Einwanderungspolitik. Trump hob Beschränkungen für Festnahme von Einwanderern in der Nähe sensibler Orte wie Kirchen, Krankenhäuser und Schulen auf und setzte Bundesagenten intensivierten in den gesamten USA ein um solche Festnahmen zu intensivieren.
In der Botschaft brachten die Bischöfe ihre Besorgnis über das zum Ausdruck, was sie als ein Klima der Angst und Besorgnis im Zusammenhang mit der Fallfindung und Durchsetzung des Einwanderungsrechts bezeichneten. Sie erklärten, sie sind traurig über die Stigmatisierung von Einwanderern und lehnen die massenhafte und ziellose Abschiebung von Menschen ab.
Die Bischöfe äußerten zudem Bedenken hinsichtlich der Haftbedingungen und des willkürlichen Entzugs des Aufenthaltsstatus einiger Migranten.
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