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Zionistisches Regime: Gegenwärtiges Gesicht eines historischen Ausbruchs

11:21 - November 17, 2025
Nachrichten-ID: 3013915
IQNA- Das zionistische Regime stellt heute nicht nur eine Bedrohung für die islamische Welt dar, sondern auch eine Gefahr für den internationalen Frieden und die Sicherheit. Gemäß der Logik des Korans, Vernunft und des Völkerrechts ist das Ende dieses illegitimen Regimes gewiss und die Erfüllung des Versprechen Gottes rückt näher denn je.

Ali Marouf Arani, Forscher auf dem Gebiet des Zionismus und Judentums, schrieb in einem Beitrag mit dem Titel „ Das zionistische Regime: Das gegenwärtige Gesicht des historischen Aufstands, den er IQNA zukommen ließ: Der Heilige Koran, das ewige Wunder Gottes, ist nicht nur ein Buch der Rechtleitung sondern auch Fundgrube verborgener Botschaften und präziser Prophezeiungen über die Vergangenheit und Zukunft der Menschheit. Unter diesen Prophezeiungen nimmt das Schicksal der Israeliten eine besondere Stellung ein! Jenes Volk, das in den heiligen Versen wiederholt wegen seiner Korruption, Unterdrückung und seines Strebens nach Überlegenheit verurteilt wurde. Die Verse des Korans verheißen, dass sie, so wie ihre Macht und ihr Einfluss im Heiligen Land einst gebrochen wurden, erneut von den gläubigen Dienern Gottes besiegt werden werden.

Das bedeutendste Wunder des Korans sind seine Prophezeiungen. Die im Koran enthaltenen Botschaften über das Verborgene sind das Erstaunlichste an diesem heiligen Buch. Einige dieser Botschaften stammen aus der Zeit vor dem Islam und werden im Koran detailliert beschrieben, während andere aus der Zeit nach dem Islam stammen und Ereignisse voraussagen . Manche dieser Ereignisse sind zum vorherbestimmten Zeitpunkt eingetreten und manche werden, so Gott will, in naher Zukunft zum vorherbestimmten Zeitpunkt geschehen.

Die Existenz Israels beruht auf der Anmaßung und Missachtung der Rechte einer Nation und stellt einen gefährlichen Eckpfeiler dar, der den internationalen Frieden ernsthaft bedroht. Daher ist die Existenz Israels nicht nur eine Bedrohung für islamische Länder und die Region, sondern vielmehr Bedrohung für den globalen Frieden und die Sicherheit.

Und Wir verordneten den Kindern Israels im Buch, dass ihr gewiss zweimal Unheil im Land anrichten und gewiss sehr überheblich werden werdet. (Sure Al-Isra, Vers 4)

Als sich die erste Verheißung erfüllte, sandten wir unsere Diener, mächtig an Kraft, gegen euch, um die Häuser zu durchsuchen und es war eine Verheißung, die sich erfüllte. (Sure Al-Isra', Vers 5) (1)

(Bemerkung: Mit Kinder Israels sind Israeliten gemeint)

Die Zerstörung Israels hat koranische, narrative und rationale Wurzeln! Im Koran werden die Gläubigen für ihr Zögern im Kampf gegen die Unterdrücker gerügt. Das zionistische Regime ist die Quelle der Aufwiegelung in der Welt und Gott gebot den Gläubigen die Aufwiegler zu bekämpfen. Der Befehlshaber der Gläubigen, Ali (Friede sei mit ihm), sagte: Bleibt Feinde der Unterdrücker und Helfer der Unterdrückten. (2)

Wenn wir Palästina als die Flagge dieses Dschihads bezeichnen übertreiben wir nicht. Heute muss die gesamte islamische Welt die Sache Palästinas als ihre eigene betrachten! Sie ist der geheimnisvolle Schlüssel, der der islamischen Welt die Tore zur Erlösung öffnet. Manche vermuten, dass diese beiden Ereignisse mit den Geschehnissen nach dem Zweiten Weltkrieg und der Entstehung des Zionismus sowie des Staates Israel im Herzen islamischer Länder zusammenhängen.

Dies ist gemeint mit dem Kampf gegen den Aufruhr der Kinder Israels und ihr Streben nach Überlegenheit. Die erste Vergeltung besteht darin, dass die islamischen Länder, als sie von dieser Verschwörung erfuhren sich zusammen schlossen und Jerusalem sowie einige Städte und Ortschaften Palästinas den Juden entrissen und den jüdischen Einfluss auf die Al-Aqsa-Moschee unterbanden. Die zweite Korruption besteht in der Invasion der Israeliten, gestützt auf die weltbeherrschenden Kolonialmächte, Besetzung islamischer Gebiete und Eroberung Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee.

So sollten die Muslime auf einen zweiten Sieg über die Israeliten hoffen, in dem sie die Al-Aqsa-Moschee aus deren Händen befreien und ihren Einfluss in diesem islamischen Land vollständig kappen werden. Darauf warten alle Muslime weltweit; es ist die Verheißung des Sieges Gottes und des Sieges für die Muslime. (3)

Aus intellektueller Sicht ist die Existenz des zionistischen Regimes nichts anderes als Fortsetzung von Korruption, Verbrechen und Unterdrückung. Angesichts des aggressiven und kriminellen Charakters dieses Regimes wird es, wenn man ihm nicht entgegen tritt andere Länder überfallen und die Weltsicherheit gefährden. Die Existenz dieses Regimes stellt eine Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit dar und als Zentrum von Verschwörung und Korruption wird es die globale Sicherheit zerstören. Es liegt in der Verantwortung aller Länder dieser illegitimen Entität entgegenzutreten und ihrer illegitimen Existenz ein Ende zu setzen.

Die Konfrontation mit Israel und Beseitigung dieser Wurzel von Unterdrückung und Korruption haben auch einen narrativen Ursprung. So sagte beispielsweise der Heilige Prophet (Friede sei mit ihm): Wer einen Unterdrückten begleitet bis dessen Recht wiederhergestellt ist, dessen Füße wird Gott am Tag des Todes festigen. (4) Er sagte auch: Wer dem Unterdrückten sein Recht abnimmt wird mit mir im Paradies sein. (5)

 

Zionistisches Regime: Gegenwärtiges Gesicht eines historischen Ausbruchs

 

Nach internationalem Recht erfüllt Israel nicht die Voraussetzungen eines Rechtsstaats. Gemäß dem Übereinkommen über die Rechte und Pflichten der Staaten, bekannt als Montevideo-Übereinkommen von 1933 muss ein Staat als völkerrechtliche Rechtsperson folgende Anforderungen erfüllen:

1. Ständige Bevölkerung

2. Bestimmtes Land

3. Regierung

4. Fähigkeit Beziehungen zu anderen Staaten aufzubauen (Souveränität)

Es liegt auf der Hand, dass das Fehlen einer dieser Bedingungen die Legitimität des herrschenden Regimes untergraben würde und dem zionistischen Regime fehlen diese Bedingungen. Die überwiegende Mehrheit der jüdischen Bevölkerung im besetzten Palästina (nahezu alle) stammte nicht aus diesem Heiligen Land sondern waren Juden, die gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung Palästinas aus verschiedenen Teilen der Welt dorthin verschleppt wurden.

Die jüdische Bevölkerung, die derzeit im Rahmen des Einwanderungsprogramms im besetzten Palästina angesiedelt ist hat keine rassischen, kulturellen oder historischen Verbindungen zueinander und ist eine heterogene und manchmal widersprüchliche Ansammlung verschiedener Kulturen.

Die Islamische Republik Iran begnügt sich natürlich nicht damit das zionistische Regime einfach nur zu bekämpfen. Neben der Frage der Zerschlagung des zionistischen Regimes legte sie auch eine logische, klare und international akzeptable Lösung für die Palästinafrage vor: Berücksichtigung der Stimmen der ursprünglichen Bewohner Palästinas, darunter Muslime und Nichtmuslime, Christen und Juden. Das Schicksal Palästinas müsse von den Menschen dieses Landes selbst in einem logischen und legalen Prozess bestimmt werden.

Das Oberhaupt der islamischen Republik Iran sagte: In der Palästinafrage schlugen wir während wir das Usurpator- und Scheinregime ablehnen und die täglichen Tragödien und Verbrechen dieses Regimes aufs Schärfste verurteilen, vor Wahlen unter Beteiligung aller Palästinenser abzuhalten, was auch voll und ganz den geltenden internationalen Standards entspricht… Jede Regierung, die aus dem Herzen des Volkes Palästinas hervorgeht wird über das Schicksal der Zionisten und Bewohner der besetzten Gebiete entscheiden. Natürlich behaupteten sie, im Gegensatz zu unserem logischen Vorschlag, dies bedeute den Zusammenbruch des Usurpator-Regimes, was natürlich ist, dass dieses Scheinregime zusammenbrechen muss. (6)

Im Heiligen Koran nahm Gott der Allmächtige wiederholt auf die Pläne der Isareliten Bezug und beschrieb ihre Bosheit! Gott der Allmächtige verurteilte ihre Taten auch in zahlreichen Versen, damit die Muslime aus ihren Fehlern und Übertretungen lernen und sich von Sünde und Ungehorsam fernhalten.

Bei genauer Betrachtung erkennen wir überall auf der Welt wo Brandstiftung und Krieg stattfinden die Spuren und die Unterstützung der Zionisten. Die Tötung unterdrückter Menschen in Gaza, Libanon, Syrien, Irak, Myanmar usw. sind Beispiele für die barbarischen Verbrechen der Zionisten. Andererseits unternahmen Zionisten und Freimaurer bisher die größten Anstrengungen durch ihre Medien Korruption, Unmoral und Verderbtheit in der Welt zu fördern. Ein Beispiel dafür ist Rupert Murdoch, jüdischer Zionist, der als Teufel der Weltmedien gilt. Zahlreiche bekannte Zeitschriften, Nachrichten- und Pornonetzwerke stehen unter seiner Kontrolle.

 

Koranische Prophezeiung über Israeliten

Schließlich können wir schlussfolgern, dass Gott der Allmächtige die Zukunft der Kinder Israels im Heiligen Koran vorher sagte und dieses verdorbene Volk davor warnte zu glauben, es könne seine Verderbtheit und Gräueltaten ewig fortsetzen! Denn laut Koran wird das Ende der Kinder Israels die Vernichtung durch die Hand von Gottes auserwählten Dienern (Muslimen) sein.

Mit „Kinder Israels“ (Israeliten) sind hier natürlich nicht nur das Volk Israel gemeint! Dazu gehören auch die Freimaurerei und der Zionismus, Nachkommen der Nachkommen der Israeliten sind, da die Pläne und Ziele dieser korrupten Gruppen ebenfalls mit den finsteren Interessen der Kinder Israels übereinstimmen.

 

Abschluss:

Den Versen des Heiligen Korans zufolge gründet die Tradition Gottes stets auf dem Hervortreten der Wahrheit und der Vernichtung der Lüge. Das Volk Israel und seine historische Fortsetzung, das zionistische Regime sind ein deutliches Beispiel für Rebellion und Korruption auf Erden. Sie sind seit jeher für ihre Unterdrückung, Tötung Unschuldiger und Heuchelei bekannt. Doch die Verheißung Gottes bezüglich ihres Schicksals ist unumstößliche und unvermeidlich: So wie sie in der Vergangenheit ihre erste Niederlage erlitten werden sie von rechtschaffenen Dienern Gottes ein zweites Mal vernichtet werden.

Heute ist es für alle Muslime und freien Menschen weltweit Pflicht angesichts dieser großen Aufwiegelung nicht zu schweigen, denn die Bekämpfung von Unterdrückung und die Hilfe für Unterdrückte sind ein Gebot Gottes und menschliche Pflicht. Die Zukunft gehört denen, die nach Gerechtigkeit streben und gemäß dem Heiligen Koran wird die Erde von den rechtschaffenen Dienern Gottes geerbt werden. Inzwischen ist die Verheißung Gottes der Vernichtung des Zionismus kein ferner Traum sondern Realität deren Zeichen der Erfüllung Tag für Tag deutlicher werden.

Der Heilige Koran dient nicht nur als Wegweiser für die Menschheit, sondern beschreibt auch die Zukunft von Nationen und Zivilisationen. Aus koranischer Sicht werden die Israeliten aufgrund von Korruption, Unterdrückung und Machtstreben erneut ihr früheres Schicksal erleiden und ihre Macht wird zerschlagen werden. Das heutige zionistische Regime ist die historische Fortsetzung des Regimes der Israeliten, das durch Usurpation und Verbrechen errichtet wurde und Bedrohung für den Weltfrieden und die Menschheit gilt.

Die Zerstörung dieses Regimes ist nicht nur ein Versprechen des Korans, sondern auch rationale und menschliche Notwendigkeit, da seine Existenz auf Unterdrückung, Besatzung und Diskriminierung beruht. Aus koranischer Sicht sind Gläubige verpflichtet Aufruhr und Unterdrückung zu widerstehen, um die Erde von Verderbnis zu reinigen.

Die Islamische Republik Iran hingegen bot eine logische und mit internationalen Standards vereinbare Lösung an: Rückkehr aller ursprünglichen Bewohner Palästinas – Muslime, Christen und Juden – in ihre Heimat und die Bestimmung des Schicksals dieses Landes durch ihre freie Wahl. Dies ist die Erfüllung des göttlichen Versprechens, das den Sieg der Wahrheit über die Lüge und die Vernichtung der zionistischen Umtriebe verheißt.

Ressourcen:

1. Die Verse 4 und 5 der Sure Al-Isra beziehen sich auf die Verderbnis der Kinder Israels und ihre Vernichtung.

2- Teil des Briefes 47 von Nahj al-Balagha

3- Makarem Shirazi, Nasser, Vorbild Tafsir

4- Kanz al-Amal, Bd. 3 , S. 505 , H. 5604

5- Kanz al-Faadi, Karajki, Mohammad Bin Ali, Mohaghegh, Qom: Dar al-Zakhair, 1410 , Bd. 1 , S. 135

6. Erklärungen beim Treffen zwischen dem Außenminister, den Botschaftern und Beamten der iranischen Auslandsvertretungen ( 10.08.1955)

 

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