
IQNA: Das Gouvernement Jerusalem gab bekannt, dass 456 Siedler bei Angriffen am Morgen und Nachmittag die Al-Aqsa-Moschee stürmten. Die Zahl der Angriffe, die die Al-Aqsa-Moschee durch das von den israelischen Behörden kontrollierte Touristentor betraten erreichte 470. (Quelle: Arab 48)
Diese Überfälle wurden durch Bab al-Maghrabi auf der Westseite der Moschee in Gruppen und unter Begleitung israelischer Polizeikräfte durchgeführt.
Laut Angaben des Gouvernements Jerusalem gingen diese Razzien mit Verletzungen der Heiligkeit der Moschee einher, darunter Durchführung von Gebeten und talmudischen Ritualen.
Das jüdische Chanukkafest begann letzte Woche. In dieser Zeit verstärkten sich die Übergriffe extremistischer Siedler auf das Gelände der Al-Aqsa-Moschee.
Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Wafa Palästina berichtet, dass Dutzende Siedler das Gelände der Al-Aqsa-Moschee stürmten und provokative talmudische Rituale durchführten.
Die Nachrichtenagentur Palästinas fügte hinzu, dass der Angriff unter Schirmherrschaft der israelischen Besatzungstruppen durchgeführt wurde und dass die Siedler am achten und letzten Tag des jüdischen Feiertags in den Höfen der Al-Aqsa-Moschee die sogenannte epische Niederwerfung (vollständige talmudische Niederwerfung) vollzogen.
Laut Angaben des Gouvernements stürmten im November 4.266 Siedler die Moschee. Gleichzeitig besuchten über 15.220 ausländische Touristen die Al-Aqsa-Moschee.
Die Übergriffe von Siedlern auf das Gelände der Al-Aqsa-Moschee nehmen in der Regel während jüdischer Feiertage zu. Palästinenser betonen, dass das zionistische Regime diese illegalen Aktionen verstärkt um Ostjerusalem einschließlich der Al-Aqsa-Moschee zu judaisieren und seine arabische und islamische Identität auszulöschen.
Im Jahr 2003 erlaubte die israelische Polizei einseitig Siedlern das Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu stürmen und seitdem nahm die Zahl der extremistischen Siedler, die die Al-Aqsa-Moschee stürmen jährlich zu.
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