
IQNA: Laut lokalen und internationalen Quellen brach im Lager 16 des Rohingya-Flüchtlingslagers in Bangladesch ein massiver Brand aus bei dem Dutzende von Häusern verbrannt wurden. Die vom Feuer erschreckten Flüchtlinge schliefen zu dieser Zeit. (Quelle: News-Agentur Arakan)
Tritorial News (TTN) zitierte Anwohner und Feuerwehrleute mit den Worten, dass das Feuer um 3 Uhr morgens in einem von BRAC betriebenen Trainingszentrum im Lager begann und sich dann in umliegenden Schutzräumen ausbreitete.
Der Beamter der Zivilschutz- und Feuerwehrstation in Okhia Dollar Tripura sagte, dass die Behörden sofort zwei Feuerwehren an den Brandort geschickt. Die Bemühungen um die Brandbekämpfung gehen weiter.
Beamte leiteten eine Untersuchung ein, um die Ursache des Brandes festzustellen während die Rohingya-Flüchtlinge weiterhin Bedenken hinsichtlich des Brandschutzes, Überfüllung und Mangels angemessener vorbeugender Maßnahmen in den Lagern äußern.
Das Feuer kam nach einer Reihe ähnlicher Vorfälle in Lagern in Rohingya, darunter ein Feuer in einem Gesundheitszentrum in Camp 4 in Okhia im vergangenen Dezember und ein weiteres massives Feuer, das das Lager 24 verschlang, 50 Unterkünfte völlig zerstörte und zwei Kinder verletzte.
Das Feuer, das in Lager 7 im Flüchtlingslager Kutopaplong ausbrach, wurde ebenfalls ohne Schaden kontrolliert. Ein weiteres Feuer brach im vergangenen April in Lager 4 aus, wurde jedoch dank des schnellen Eingreifens der Lagerfeuerwehr und Hilfe von Freiwilligen ohne Schaden gelöscht.
Vor einigen Tagen brach in Lager 22 ein riesiges Feuer aus, das nach dem Verbrennen von neun Geschäften von Rohingya-Flüchtlingen erheblichen weiteren Sachschaden verursachte. Ebenfalls im vergangenen Februar brach im Lager Nr. 9 ein weiteres Feuer aus, das durch eine Explosion einer Solarbatterie verursacht wurde und zwei Schutzräume teilweise zerstörte.
Mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge leben in Lagern im Cox Bazaar in Bangladesch, die die UN als größtes Flüchtlingslager der Welt klassifizieren. Die Rohingya-Flüchtlinge flohen in den letzten Jahren aufgrund des systematischen Völkermords des myanmarischen Militärs seit 2017 aus Myanmar.
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