IQNA

Reaktionen pakistanischer Spitzenbeamter und anderer Länder auf Explosion in schiitischer Moschee Islamabad

22:45 - February 08, 2026
Nachrichten-ID: 3014312
IQNA- Der Präsident, der Premierminister und der Innenminister Pakistans sowie verantwortliche Beamte in den Außenministerien einiger Länder reagierten auf die Explosion in der schiitischen Moschee Islamabad.

IQNA: Der Präsident Asif Ali Zardari und der Premierminister Pakistans Shahbaz Sharif sprachen in getrennten Erklärungen am Freitag ihr Beileid zum Bombenanschlag auf die schiitische Moschee in Pakistan aus und forderten, dass alle mögliche medizinische Hilfe für die Verletzten bereitgestellt wird. (Quelle: Arab News)

Der pakistanische Präsident erklärte hierzu: Unschuldiger Zivilisten aufs Ziel zu setzen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Nation steht in dieser schwierigen Zeit an der Seite der betroffenen Familien.

Der pakistanische Premierminister Shahbaz Sharif erklärte: Diejenigen, die für diesen Vorfall verantwortlich sind müssen identifiziert und bestraft werden.

Auch der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi verurteilte diesen Angriff.

Nach dem Märtyrertod und Verletzung Hunderter pakistanischer Gläubiger bei dem terroristischen Bombenanschlag am Freitag in der schiitischen Moschee Islamabad verurteilten auch Beamte verschiedener Länder und internationaler Organisationen diesen terroristischen Vorfall und sprachen der pakistanischen Regierung und Nation ihr Beileid aus.

Der UN-Residentenkoordinator in Pakistan Muhammad Yahya drückte sein Bedauern und seinen Schmerz über den Angriff auf die schiitische Moschee während des Freitagsgebets in Islamabad aus.

Er sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten schnelle Besserung.

Dieser UN-Beamte betonte die Notwendigkeit der Einheit aller gegen diese sinnlose Gewalt.

Das russische Präsidialamt (Kreml) verurteilte Freitag in einer Erklärung den terroristischen Bombenanschlag in Islamabad, der während des Freitagsgebets in der Khadija al-Kubra Moschee stattfand und Hunderte von Toten und Verletzten hinterließ.

Das russische Präsidialamt erklärte, dass der Präsident Russlands Wladimir Putin dem Präsidenten und dem Premierminister Pakistans sein aufrichtiges Beileid ausspricht und mit den Familien der Opfer und der pakistanischen Nation mitfühlt.

Der Kreml betonte seine Solidarität mit Pakistan im Kampf gegen den Terrorismus.

In der Erklärung heißt es, dass der terroristische Anschlag in Islamabad ein neuer Beleg für die brutale und unmenschliche Natur des Terrorismus ist.

Die Erklärung betont, dass Russland die Zusammenarbeit mit Pakistan im Bereich der Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus in all seinen Formen verstärken will.

Der britische Außenminister erklärte ebenfalls in einer Erklärung unter Bekundung der Solidarität mit Pakistan und Verurteilung des heutigen terroristischen Vorfalls, dass Großbritannien an der Seite Pakistans im Kampf gegen den Terrorismus steht und alle Gemeinschaften unterstütze, die von dieser sinnlosen Gewalt betroffen sind.

In der Erklärung heißt es, dieser schreckliche Angriff, der heute (Freitag) stattfand, sei zutiefst erschütternd, und sie drücke den Familien der Opfer und allen Betroffenen ihr Mitgefühl aus.

Das irakische Präsidialamt verurteilte den heutigen terroristischen Anschlag am Freitag, der Gläubige in einer Moschee in Pakistan zum Ziel hatte und zur Tötung und Verletzung einer Anzahl von Menschen führte und bezeichnete diese Aktion als unvereinbar mit allen menschlichen Werten.

Das Medienbüro des Präsidialamts erklärte in einer Pressemitteilung: Das irakische Präsidialamt spricht den Familien der Märtyrer sein tiefstes Beileid und Mitgefühl aus und wünscht den Verletzten schnelle Genesung.

Es betont die vollständige Solidarität des Irak mit der befreundeten pakistanischen Regierung und Nation und dessen unerschütterliche Haltung in der Ablehnung aller Formen von Terrorismus, Gewalt und Extremismus.

Das irakische Präsidialamt forderte auch Stärkung der internationalen und regionalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Terrorismus, Festigung der Werte von Toleranz und friedlichem Zusammenleben und Unterstützung des Rechts der Menschen auf Leben, Sicherheit und Glaubensfreiheit.

Das jordanische Außen- und Einwanderungsministerium verurteilte den Selbstmordanschlag, der die schiitische Moschee in Islamabad / Pakistan zum Ziel hatte und zu Toten und Verletzten führte.

Der offizielle Sprecher des Ministeriums, Botschafter Fuad Majali, betonte die vollständige Solidarität seines Landes mit der pakistanischen Regierung und Bevölkerung und Ablehnung jeglicher Gewalt und jeglichen Terrorismus, der darauf abzielt Sicherheit und Stabilität zu untergraben.

Majali sprach der pakistanischen Regierung und Bevölkerung sowie den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid aus und wünschte den Verletzten schnelle Genesung.

Das katarische Außenministerium verurteilte ebenfalls den Selbstmordanschlag in der Moschee von Islamabad und betonte die feste Haltung der katarischen Regierung gegen Gewalt, Terrorismus und kriminelle Handlungen, unabhängig von deren Motiven oder Gründen.

Das Ministerium betont auch die vollständige Ablehnung des Zielens auf Gebetsstätten und der Tötung unschuldiger Zivilisten.

Das Ministerium spricht den Familien der Opfern sowie der pakistanischen Regierung und Nation sein Beileid aus und wünscht den Verletzten schnelle Genesung.

Das indische Außenministerium sprach in einer Erklärung den Familien der Opfer des Selbstmordanschlags in der Moschee von Islamabad, der Hunderte von Toten und Verletzten hinterließ, sein Beileid aus und drückte ihnen sein Mitgefühl aus.

Bisher wurden der Tod von 31 Personen und Verletzung von 169 Personen in diesem Vorfall von der Polizei der Stadt Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, bestätigt.

Laut pakistanischen Medien ereignete sich der terroristische Bombenanschlag in der Moschee und Hussainiya „Khadija al-Kubra“ im Gebiet „Tra lai“ in der Stadt Islamabad.

Medienberichte hierzu deuten an: Die Polizei und Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet um den Ort des Vorfalls ab und begannen mit Untersuchungen um festzustellen, ob die Explosion auf eine Selbstmordaktion oder vorab geplante Bombenlegung zurückzuführen ist.

 

4332716

captcha