
IQNA: Ein umfassender Bericht des Internationalen Quds-Instituts zeigt neue Dimensionen der Verletzung der Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee auf. Demnach war das Jahr 2025 mit Übergriffen von mehr als 65.000 Siedlern auf die Al-Aqsa-Moschee ein beispielloses Jahr in der Geschichte der israelischen Übergriffe. (Quelle: Nachrichtenagentur Sama Palästina)
Dieses Ausmaß an Angriffen das einen Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, wird als Teil einer organisierten Aktion zur Veränderung der historischen und religiösen Gegebenheiten in Jerusalem gewertet.
Parallel zu den Spannungen in Jerusalem meldete das Ministerium für fromme Stiftungen (Awqaf) Palästinas eine Ausweitung der Übergriffe bis tief ins Westjordanland. Die Zahlen deuten darauf hin, dass extremistische Gruppen im Schutz der Besatzungstruppen im vergangenen Jahr 45 Moscheen in verschiedenen Gebieten des Westjordanlands schändeten. Diese Aktionen sind nach Ansicht der Behörde Palästinas ein eindeutiges Symbol rassistischer Barbarei gegen islamische und christliche Heiligtümer.
Bei den jüngsten Angriffen war das Dorf Tell südlich von Nablus am Montag Schauplatz eines brutalen Überfalls von Siedlern. Die jüdischen Angreifer zündeten den Eingang der Abu-Bakr-as-Siddiq-Moschee in diesem Dorf an und schrieben rassistische und beleidigende Parolen an ihre Wände.
Es wird berichtet, dass der Versuch der Angreifer die Moschee vollständig niederzubrennen scheiterte und sich die Schäden auf den Eingangsbereich des Gebäudes beschränken.
Das Ministerium für fromme Stiftungen und religiöse Angelegenheiten Palästinas verurteilte diese Aktion aufs Schärfste und warnte in einer Erklärung, dass die anhaltende Unterstützung der israelischen Armee für diese extremistischen Gruppen die Region in eine unkontrollierbare Spannung treibt. Die Erklärung bezeichnete die besagten Angriffe als eklatante Verletzung der Religionsfreiheit und Verbrechen gegen die Gefühle von Millionen Muslimen.
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