
IQNA: Der Abgeordneter der Hisbollah des Libanon Hassan Ezzeddine erklärte: Das zionistische Regime sah sich auf dem Schlachtfeld mit einer Sackgasse konfrontiert und konnte bislang keinerlei Bodenfortschritt auf libanesischem Boden verwirklichen. (Quelle: Al Jazeera)
Er betonte: Der Widerstand befindet sich in voller Bereitschaft, um jeder Art von Versuch des zionistischen Feindes auf Eindringen zu Lande in das Innere des libanesischen Territoriums zu begegnen.
Ezzeddine äußerte: Der Widerstand verteidigt das Volk, Boden und Souveränität des Libanon. Der Widerstand konnte die expansionistischen Pläne des Feindes in der Region vereiteln.
Er betrachtete die Entscheidungen der libanesischen Regierung als im Widerspruch zur Unabhängigkeit der nationalen Entscheidung und bezeichnete diese Angelegenheit als Ergebnis US-Diktate und Druckausübung.
Der Vertreter der Hisbollah nannte die Entscheidung die militärischen Aktivitäten dieser Bewegung zu verbieten nichtig und gesetzeswidrig und sagte: Die libanesische Regierung ist unfähig einen Krieg mit dem israelischen Feind zum Schutz ihres Volkes zu beginnen.
Er fügte hinzu: Sich dem Feind zu ergeben bedeutet Verlust der Fähigkeit und Machtpositionen des libanesischen Staates und wird den Boden für Besetzung dieses Landes bereiten.
Ezzeddine betonte: Die Option des Widerstands ist Konfrontation mit dem Feind auf Grundlage der vorhandenen Fähigkeiten und im Vertrauen auf Unterstützung des Volkes.
Er forderte die libanesische Regierung außerdem auf ihre Hilfsbemühungen zu verstärken und den Vertriebenen infolge der israelischen Angriffe Hilfe zu leisten.
Ezzeddine fügte hinzu: Der Widerstand wird sich niemals ergeben und wird nicht mit dem israelischen Feind verhandeln. Das israelische Regime muss seine Angriffe einstellen, sich aus den besetzten Punkten im Libanon zurückziehen und die Gefangenen und Festgenommenen freilassen.
Die Ablehnung der Hisbollah gegenüber Verhandlungen mit dem zionistischen Feind wurde als Reaktion auf das Beharren der gegenwärtigen libanesischen Regierung auf Verhandlungen mit den Zionisten vorgebracht. Der Antrag der libanesischen Regierung auf Verhandlungen mit Israel wird in einer Situation vorgebracht in der die libanesische Regierung Zeugin der fortdauernden Angriffe dieses Regimes während der Umsetzung des Waffenstillstandsabkommens und Nichtumsetzung der Bestimmungen des Abkommens war.
Der Ministerpräsident des Libanon Nawaf Salam betonte am gestrigen Tag erneut die Bereitschaft seiner Regierung zu direkten Verhandlungen mit der israelischen Seite.
Er sagte ohne auf die Angriffe des zionistischen Regimes trotz des Waffenstillstandsabkommens und ohne auf die Nichterfüllung auch nur einer der Klauseln der Abkommen durch dieses Regime hinzuweisen im Bestreben die Zustimmung des zionistischen Feindes zu gewinnen: Die libanesische Armee zerstörte mehr als 500 Waffenlager im Gebiet südlich des Litani.
Auch der Präsident des Libanon Joseph Aoun sagte am gestrigen Tag: Wir äußerten unsere Bereitschaft zu Verhandlungen, aber bis jetzt erhielten wir keine Antwort von der anderen Seite bezüglich der Verhandlung. Es muss ein Waffenstillstand bestehen, damit die Schritte von Verhandlungen mit Israel geprüft werden.
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