
Aus der Feder des jemenitischen Analytiker Adnan Abdullah al-Dschunaid
Ayatollah Seyyed Modschtaba Chamene’i sagt mit Worten, die die Merkmale der kommenden Phase zeichnen: Die Zeit des Rückzugs ist vorbei! Unser Kampf besteht nicht mehr in der Verteidigung geografischer Grenzen, sondern Gestaltung der Grenzen einer neuen Welt mit dem Blut der Märtyrer und Essenz des Stolzes. Die Arroganten sollen wissen dass jede Mauer, die sie errichteten einstürzen wird und jeder Traum den sie zur Demütigung dieses Volkes entwarfen sich in einen Albtraum verwandeln wird der sie in ihren eigenen Häusern quält.
Während die Entscheidungszentren in Washington und Tel Aviv auf etwas setzten das sie „Führungsvakuum“ im Iran nannten trat aus dem Sturm ein Phänomen hervor, das man als Fortsetzung der Islamischen Revolution bezeichnen kann; eine Morgendämmerung die nicht nur einen Machtwechsel anzeigt, sondern strukturellen Wandel der beweist, dass die Islamische Republik nicht von Personen abhängig ist, sondern ein gefestigtes institutionelles System darstellt, das selbst in den finstersten Umständen in der Lage ist seine Führung neu hervorzubringen.
Das westliche Imperium glaubte, dass das Fehlen von Leitenden ein Vakuum schaffen würde, wurde jedoch mit einer völlig anderen Realität konfrontiert: Die edle Revolution deren Funke Imam Ruhollah Khomeini entzündete ist kein flüchtiges Ereignis in der politischen Geschichte, sondern ein geschichtliches Schicksal das sich mit jeder Generation erneuert. Und das System das Imam Ali Khamenei mit jahrzehntelanger Standhaftigkeit ausgestaltete war nicht nur ein politischer Aufbau, sondern eine tiefgreifende strategische Denkweise die wusste wie man Krisen in Momente der Wiedergeburt verwandelt.
Aus der Asche der Verschwörungen ging die dritte Morgendämmerung auf. Seyyed Modschtaba Khamenei ist der Wali al-Faqih, der den „großen Satan“ besiegen wird. Khamene’i ist kein Name der plötzlich in der Geschichte der edlen Revolution auftauchte, sondern die lebendige Fortsetzung eines gesegneten Baumes dessen Wurzeln fest verankert sind und dessen Äste bis in den Himmel reichen. Er wurde im Jahr 1969 in der Stadt Maschhad in einem Haus geboren das die edle Revolution schon in ihren ersten Momenten unterstützte. Dort, in den Zimmern der religiösen Seminare, lernte er Fiqh (islamische Jurissprudnz), Philosophie und Politik bis er zu einem der Söhne jener Denkschule wurde, die das Fundament der Islamischen Republik formte.
Die westlichen Geheimdienste interessieren sich nicht nur für die Herkunft und akademischen Werdegang dieses Mannes sondern auch für das was einige Analysten seinen „strategischen Schatten“ nennen. Seyyed Modschtaba gilt in vielen analytischen Kreisen als einer der Köpfe die in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Stillen die komplexen Fragen der Region lenkten.
Er ist ein herausragendes Beispiel für eine Führungspersönlichkeit die im Hintergrund agiert und eine größere Perspektive im Blick hatte, während die Kameras sich auf die Oberfläche konzentrierten. Daher wird sein Auftreten auf der Führungsebene in westlichen Entscheidungszirkeln nicht als das Erscheinen einer neuen Figur gesehen, sondern als Sichtbarwerden eines strategischen Geistes der seit Langem hinter den Kulissen die Dinge in der Hand hält. Was seinen Namen betrifft so ist „Modschtaba“ nicht einfach nur ein gewöhnlicher Name sondern ein tiefgründiger Begriff im Lexikon; Modschtaba bedeutet „der Auserwählte“ oder „der Erwählte“, jemand der ausgewählt wurde eine schwere Verantwortung zu tragen die nur jemand schultern kann der die Weisheit der Älteren mit dem Mut der Jugend vereint.
Die dritte Wilayat: Ein revolutionärer Vulkan der die Illusionen des satanischen Imperiums verschlang
Die Kräfte der Arroganz versuchten durch Sanktionen, Terror und psychologische Kriegsführung die edle revolutionäre Regierung Irans zu stürzen. Doch das Gegenteil trat ein.
Anstelle des Vakuums das sich die Feinde vorstellten, erlebte die Welt einen politischen Übergang der die Pfeiler der Islamischen Republik erneut festigte und bewies, dass dieses System keine zerbrechliche Struktur ist die man mit einem Schlag stürzen könnte, sondern ein kohärenter ideologischer und institutioneller Rahmen. So erschien die dritte Phase der Islamischen Republik als ein revolutionärer Ausbruch der die Illusionen des satanischen Imperiums verschlang und verkündete, dass das Projekt der westlichen Hegemonie seinem historischen Ende nahekommt. Es ist eine historische Trilogie auf dem Weg der Revolution: Der Initiator der edlen Revolution Imam Khomeini; der Hüter der Bewegung und Architekt der Machtstruktur Imam Chamene’i; das Oberahupt der neuen Epoche Modschtaba Chamene’i.
Dem gegenüber steht die Trilogie der globalen Arroganz: die Vorherrschaft der USA, das zionistische Projekt und die Überreste des alten Kolonialismus.
Kontinuität Gottes des edlen revolutionären Weges
Die edle Islamische Revolution ist kein isoliertes politisches Ereignis, sondern Fortsetzung eines Prinzip Gottes im Lauf der Geschichte. Völker die gegen Tyrannei Widerstand leisten beginnen in jeder Generation nicht bei Null sondern erben ihre Mission von der vorherigen Generation so wie Kinder von ihren Vätern erben. Deshalb sagt der Erhabene Gott: Und von ihren Vätern, ihren Nachkommen und ihren Brüdern; und Wir erwählten sie und leiteten sie auf den geraden Weg.
In diesem historischen Kontext erscheint die dritte Wilayat als natürliche Fortsetzung jener Denkschule, die die moderne Widerstandsbewegung formte. Es ist ein Erdbeben in den Gleichungen und Unausweichlichkeit des Sieges: Die nächste Phase wird keine bloße Fortsetzung des bisher Gewesenen sein sondern qualitative Veränderung im Kräfteverhältnis. Der Kampf gegen die Arroganz ist nicht länger nur eine Auseinandersetzung zwischen konventionellen Armeen, sondern entwickelte sich zu einem multidimensionalen Kampf, der sich vom militärischen Bereich bis in die Cyber- und Technologiefelder erstreckt.
Die neue Führungsgeneration im Iran weiß, dass die Schlachten des 21. Jahrhunderts ebenso sehr durch Ideologie wie durch Wissenschaft und Technologie gewonnen werden. Daher könnte die nächste Phase einen beispiellosen Anstieg der Fähigkeiten in der Cyberkriegsführung, Drohnen und fortschrittlichen Verteidigungssystemen erleben.
Transnationale Einheit von Teheran bis Sanaa
Die Einheitsfront der Schauplätze war nicht bloß eine mediale Inszenierung, sondern entwickelte sich nach und nach zu einer operativen Struktur die auf Integration von Koordinationszentren zwischen den Widerstandskräften beruht. Die neue Gleichung basiert auf der Verkürzung der Reaktionszeit zwischen den verschiedenen Fronten und befähigt sie dazu als eine einheitliche strategische Einheit zu agieren.
Heute kann, wenn an einer Front ein Konflikt ausbricht dessen Auswirkung sich innerhalb weniger Stunden auf andere Fronten ausdehnen. Dieses operative Netzwerk das sich vom Persischen Golf bis zum Mittelmeer erstreckt verleiht der Achse des Widerstands eine beispiellose Fähigkeit Geografie in eine einheitliche Abschreckungsbühne zu verwandeln.
Modschtaba Khamenei: Architekt der strategischen Tiefe und des Weges zur Freiheit
Viele Beobachter sind der Auffassung, dass Ayatollah Modschtaba Khamenei in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung des strategischen Netzwerks der Widerstandsachse spielte. Er zählt zu den herausragenden Verfechtern der wachsenden Rolle der Revolutionsgarden zum Schutz der Errungenschaften der edlen Revolution und gilt zugleich als einer der Hauptbefürworter des Konzepts vereinter Fronten, das es der Widerstandsachse ermöglichte als einheitliche Einheit zu agieren.
Vor dem Hintergrund dieser Vision ist die Rede von der Befreiung al-Quds (Jerusalem) nicht länger nur ein emotionaler Slogan, sondern ein strategisches Projekt das Schritt für Schritt aufgebaut wird.
Morgendämmerung, die die Herzen der Gläubigen heilt
Die globale Arroganz irrte als sie glaubte, der Lauf der Zeit werde diese edle Revolution schwächen; vielmehr wurde die Zeit zu einer Schule in der Führungspersönlichkeiten heranreifen, die die Rechtslehre der Mission mit den Werkzeugen des modernen Zeitalters verbinden.
Mit dem Aufkommen der dritten Wilayat tritt die Konfrontation mit der Herrschaftsordnung in eine neue Phase ein, eine Phase die nicht nur auf Widerstand, sondern auf allmählichen Zusammenbruch der unipolaren Ordnung beruht. Seyyed Modschtaba Khamenei beschreibt diese Phase mit Worten: Die Zeit des zionistischen Hochmuts ringt mit ihren letzten Atemzügen. Wir sind eine Generation die nicht an halbe Maßnahmen glaubt und am Horizont nichts anderes sieht als die Fahne der Wahrheit die über den Minaretten von al-Quds weht. Die Frage ist nicht ob wir siegen werden oder nicht sondern vielmehr wann wir diesen großen Sieg feiern werden.
So brach die dritte Morgendämmerung die die Herzen der Gläubigen heilt an und es wird in die Geschichte eingehen, dass das Wetten auf Brechen des Willens dieses Volkes der größte strategische Fehler war den die arroganten Mächte im 21. Jahrhundert begingen. Es wird der Tag kommen an dem die Welt sehen wird wie das Horn des Satans unter den Füßen von Männern zerbrach die ihrem Bund mit Gott treu blieben.
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