IQNA

Aggression gegen Iran inakzeptabel, zu verurteilen und nicht zu rechtfertigen

11:01 - March 28, 2026
Nachrichten-ID: 3014567
IQNA- Der Generalsekretär der irakischen Nationalen Weisheitsbewegung erklärte in den Predigten zum Festgebet des gesegneten Eid al-Fitr, dass jede militärische Maßnahme gegen die Islamische Republik Iran inakzeptabel, zu verurteilen und nicht zu rechtfertigen ist.

IQNA: Der Generalsekretär der Strömung der Nationalen Weisheit (al-Hikma) im Irak Sayyid Ammar al-Hakim wies am Samstag in der Predigt zum Festgebet des Eid al-Fitr in Bagdad auf die Notwendigkeit der Stärkung der Einheit in der islamischen Welt hin und warnte vor Bestrebungen, die die Region in Richtung Krieg und Instabilität zu treiben. (Quelle: Furat News)

Er betonte außerdem die Bedeutung der Wahrung von Sicherheit und Stabilität im Irak und unterstrich, dass das Land von regionalen Konflikten ferngehalten werden muss.

Unter Hinweis auf die jüngsten Entwicklungen bezeichnete al-Hakim jegliche militärische Aktion gegen die Islamische Republik Iran als inakzeptabel, verwerflich und unbegründet. Er hob hervor, dass eine Eskalation der Spannungen ausschließlich jenen zugutekommt, die aus Krieg und Krisen Nutzen ziehen.

Zugleich verwies er auf das Martyrium des Oberhauptes der Islamischen Republik Iran und einer Reihe weiterer Persönlichkeiten in diesen Ereignissen und ordnete sie in den historischen Prozess der Auseinandersetzung zwischen Recht und Unrecht ein. Er erklärte derartige Taten können den Weg der Wahrheit niemals aufhalten.

Unter Betonung der Schicksalsverbundenheit der Völker der Region wies er jede Aggression gegen islamische Länder entschieden zurück und forderte die internationalen Institutionen auf konkrete Maßnahmen zu ergreifen um das Ausbrechen eines zermürbenden Krieges in der Region zu verhindern.

Der Generalsekretär der Strömung der Nationalen Weisheit im Irak hob zudem die Notwendigkeit hervor regionale Krisen auf diplomatischem Wege zu lösen. Er sagte der Weg des Dialogs muss – insbesondere in Fragen wie dem iranischen Nuklearprogramm – an die Stelle spannungserzeugender Politiken treten, denn die Stabilität der Region spielt eine wichtige Rolle für die globale Sicherheit.

In einem weiteren Teil seiner Ausführungen bezeichnete er Sicherheit und Stabilität des Irak als rote Linie und erklärte die sicherheitspolitischen Errungenschaften der vergangenen Jahre sind das Ergebnis von Opfern und dem Blut der Märtyrer und dürfen nicht gefährdet werden. Die Wahrung politischer und sicherheitspolitischer Stabilität ist, so betonte er, nur durch nationale Einheit, Respekt vor den staatlichen Institutionen und Vorrangstellung der nationalen Interessen möglich.

Al-Hakim verurteilte unter Verweis auf Angriffe auf einige Einrichtungen, darunter Stützpunkte der Volksmobilisierungskräfte (al-Haschd asch-Schaʿbi), diese Handlungen und stufte sie als Verletzung der nationalen Souveränität des Irak ein.

Er betonte es muss eine grundlegende Lösung gefunden werden, um eine Wiederholung solcher Angriffe zu verhindern und die Kräfte der Volksmobilisierung müssen als Teil der Sicherheitsstruktur des Landes geschützt werden.

Al-Hakim stellte ferner klar, dass der Irak weder zum Schauplatz von Konflikten noch zum Ort für Abrechnungen anderer Staaten werden darf und vielmehr seine Rolle bei der Deeskalation von Spannungen sowie bei Stärkung von Frieden und Stabilität in der Region wahrnehmen muss. Die Einbeziehung des Irak in regionale Auseinandersetzungen bedroht nach seinen Worten die Zukunft des Landes, während Stabilität des Irak im Interesse aller Staaten der Region liegt.

Im weiteren Verlauf ging al-Hakim auf die innenpolitische Lage des Irak ein und warnte vor einer Fortdauer der politischen Blockade. Er bezeichnete die rasche Bildung einer Regierung mit vollumfänglichen Befugnissen als nationale Notwendigkeit und unterstrich, das Land kann ein politisches Vakuum und Lähmung staatlicher Institutionen nicht verkraften; alle politischen Strömungen müssen sich um ein Ende dieses Zustands bemühen.

Abschließend verwies er auf die Rolle der obersten schiitischen Religionsautorität, die er als wichtigste Wegweisung für den Irak auf dem richtigen Kurs bezeichnete und stets auf Bewahrung der Einheit, Stärkung staatlicher Institutionen, Achtung der Verfassung und Distanzierung von Spaltungen drang. Die Befolgung der Empfehlungen der Marjaʿiyya kann so sagte er den Ausweg aus der derzeit sensiblen Lage weisen und die Stabilität des Landes gewährleisten.

 

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