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Umfangreiche Demonstrationen in europäischen Städten zur Verurteilung des Angriffs auf den Iran

10:55 - March 31, 2026
Nachrichten-ID: 3014585
IQNA- Hauptstädte und verschiedene Städte Europas waren Schauplatz umfassender Demonstrationen von Kriegsgegnern gegen die US-zionistische Aggression gegen die Islamische Republik Iran.

IQNA: In London, der Hauptstadt Englands, nahmen am Samstag mehr als eine Million Demonstrierende an einer groß angelegten Demonstration teil und protestierten gegen die interventionistische Politik der USA und des zionistischen Regimes sowie gegen Unterstützung der britischen Regierung für diese Politik gegen das iranische und Volk Palästinas. (Quelle: Al-Mayadeen)

Bei dieser Demonstration skandierten die Teilnehmer Parolen in denen sie einen sofortigen Stopp dieser Angriffe und ein Ende der Entfachung von Kriegen in der Region forderten.

Auch in den Städten Berlin, Rom und Oslo fanden Demonstrationen statt, an denen Tausende von Menschen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten, darunter Menschenrechtsgruppen, teilnahmen. Sie bekundeten ihre Solidarität mit der Regierung und dem Volk Irans und verurteilten die US-zionistische Militäroperation gegen die Islamische Republik Iran.

Die Teilnehmer dieser Demonstrationen warnten vor der Ausbreitung kriegstreiberischer und extremistischer Tendenzen weltweit und betonten, dass die Fortsetzung dieses Kurses zu weitreichenden Folgen führen könne, die den internationalen Frieden und internationale Sicherheit bedrohen.

 

Teilnahme von 8 Millionen an Anti-Trump-Demonstrationen in den USA

Die Organisatoren der Demonstrationen „Nein zu Königen“ berichteten von der Teilnahme von 8 Millionen Menschen an Protesten gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump in den gesamten USA.

Die Organisatoren der Demonstrationen „Nein zu Königen“ in den USA erklärten, dass mindestens 8 Millionen Menschen an den umfangreichen Protesten gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump teilnahmen und dass diese Zahl beispiellos ist.

Diese Bewegung, die mehr als 3.300 Demonstrationen in 50 US-Bundesstaaten organisiert hatte, erklärte, dass die Beteiligung der Bevölkerung an Protesten im ganzen Land stattfanden, die US-Behörden jedoch keine offiziellen Statistiken hierzu veröffentlichten.

Laut diesem Bericht waren große Städte wie New York, Washington, Philadelphia und Dallas Schauplatz weitreichender Demonstrationen und auch in anderen Städten wurde im Vergleich zu den vorangegangenen Protestdemonstrationen im vergangenen Juni eine steigende Beteiligung verzeichnet, die sich mancherorts um bis zu 40 Prozent erhöhte.

 

Umfangreiche Demonstrationen in europäischen Städten zur Verurteilung des Angriffs auf den Iran

 

Im Bundesstaat Minnesota, der als Brennpunkt der Spannungen in der Einwanderungspolitik Trumps gilt, fand vor dem Rathaus von Saint Paul eine Demonstration statt. Die Demonstrierenden hielten bei dieser Kundgebung Bilder von Bürgern hoch, die in diesem Jahr von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde erschossen wurden.

In New York versammelten sich Tausende Menschen in Manhattan. Der US-Schauspieler Robert De Niro bezeichnete Trump bei dieser Demonstration als eine „existenzielle Bedrohung“ für die Freiheit der Menschen. In Washington fand zudem auf der „National Mall“ eine Großdemonstration statt, die von Anti-Trump-Parolen begleitet war. In mehreren anderen Bundesstaaten, darunter Texas und Maryland, gab es ebenfalls Aktionen.

Das US-Heimatschutzministerium behauptete als Reaktion auf diese Millionenproteste, eine Gruppe von etwa 1.000 „Randalierern“ habe ein Bundesgebäude in Los Angeles belagert. Laut diesem Bericht wurden bei dieser friedlichen Demonstration, die von Republikanern als „anti-amerikanisch“ bezeichnet wurde zwei Personen festgenommen.

Dies ist die dritte Protestwelle dieser Art innerhalb eines Jahres; an den vorherigen Demonstrationen nahmen ebenfalls Millionen Menschen teil. Die erste Demonstration dieser Bewegung im vergangenen Jahr begann mit einer Beteiligung von 4 bis 6 Millionen und bei der zweiten Kundgebung stieg die Zahl der Demonstrierenden auf etwa 7 Millionen.

Diese Bewegungen finden statt während einer Reuters-Umfrage zufolge Trumps Popularität im Zuge der Aufrufe zu Protesten gegen seine Politik, insbesondere in Bezug auf Einwanderung und den Krieg mit dem Iran auf weniger als 34 Prozent sank. Die Unterstützung der US-Öffentlichkeit für Trumps Politik erreichte insbesondere im Schatten der Kriegstreiberei gegen den Iran ihren niedrigsten Stand seit seinem Einzug ins Weiße Haus.

 

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