
IQNA: Die New York Times erklärte in einem Bericht, dass der US-Präsident Donald Trump mehr als einen Monat nach Beginn eines Krieges, dessen Ende er innerhalb von zwei bis drei Wochen versprochen hatte, nun vor einer strategischen Herausforderung steht und sich kein klarer Ausblick auf ein rasches Ende der Auseinandersetzungen abzeichnet. (Quelle: Al Mayadeen)
In dem Bericht heißt es, dass die laufenden Verhandlungen mit Iran, um eine Vereinbarung zu erreichen die den Krieg beenden könnte bislang keine nennenswerten Fortschritte machten und die Kriterien die Trump als Maßstäbe für Erfolg nannte weiterhin nicht erfüllt sind.
Die New York Times schreibt weiter: Teheran zeigte entgegen den ersten Einschätzungen Washingtons eine größere Fähigkeit den Druck auszuhalten. Trotz der Schäden die der militärischen Kapazität Irans zugefügt wurden ist dieses Land weiterhin in der Lage Raketenangriffe auf Israel durchzuführen – Angriffe, die auch während Trumps letzter Rede andauerten.
Im weiteren Verlauf des Berichts heißt es: Trumps jüngste Rede zur besten Sendezeit im Fernsehen die darauf abzielte die US-Öffentlichkeit hinsichtlich der Vorläufigkeit der Kriegskosten und Nähe seines Endes zu beruhigen, wurde von den Märkten mit Skepsis aufgenommen, da keine greifbaren Anzeichen einer Deeskalation zu erkennen waren.
Der Bericht verweist außerdem auf eine Art Unstimmigkeit in den Ansätzen der US-Regierung und schreibt: Die von Washington vorgestellten Optionen stimmen in manchen Fällen nicht miteinander überein während die Möglichkeit besteht, dass die Lage auf dem Schlachtfeld ohne nennenswerte Veränderungen über den von Trump genannten Zeitraum hinaus andauert.
Nach Darstellung der New York Times könnte Trumps Drohung Iran im Falle einer Nichtannahme der US-Bedingungen in die „Steinzeit“ zurück zu bomben zu einer Ausweitung des Krieges führen. Gleichzeitig wird sein Rückzug von der anfänglichen Position in Iran einen „Regime-Wechsel“ anzustreben – eine Position die zu Beginn des Krieges vertreten wurde – als ein Hinweis auf einen Wandel oder Unstimmigkeit in den Haltungen Washingtons bewertet.
Am Ende des Berichts wird betont, dass Trumps Ansatz seine Positionen und Verhandlungstaktiken ständig zu ändern in Kriegssituationen möglicherweise nicht wirksam ist, insbesondere gegenüber einer Seite die fähig ist die Auseinandersetzung fortzusetzen und in die Länge zu ziehen. Diese Situation stellt die USA, so die New York Times, vor Herausforderungen deren Lösung kurzfristig nicht einfach erscheint.
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